(10.03.10) Das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart lädt am 18. und 19. März zu einer Tagung mit filmwissenschaftlichen Inhalten. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des dokumentarischen Films nach 1945. Sie war geprägt durch eine Reihe markanter Einschnitte und Umbrüche. Die Tagung zeichnet solche Transformationsprozesse des dokumentarischen Films nach.
FilmemacherInnen und Fernsehredakteure wie Didi Danquart, Elmar Hügler, Sabine Rollberg, Claus Strigel, Joachim Tschirner, Gabriele Voss und Klaus Wildenhahn bewerten die Entwicklungen und reflektieren dabei auch, wie sich das dokumentarische Selbstverständnis verändert hat. Film- und MedienwissenschaftlerInnen diskutieren neue Ansätze der Dokumentarfilmforschung und -geschichtsschreibung. Im produktiven Austausch von theoretischen und produktionspraktischen Zugängen sollen Wege zu einer historischen Poetik der Gattung erschlossen werden, die den Entwicklungen in Ost und West Rechnung trägt.
Mit dieser Tagung stellt sich zugleich das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte Forschungsprojekt "Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945-2005" unter der Leitung von Prof. Dr. Ursula von Keitz (Universität Bonn), Prof. Dr. Kerstin Stutterheim (HFF Potsdam) und Dr. Kay Hoffmann (Haus des Dokumentarfilms) vor. Anknüpfend an das erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt zur deutschen Dokumentarfilmgeschichte 1895-1945 soll die Geschichte dieses Genres bis in die Gegenwart fortgeschrieben werden. Ziel ist die erste Gesamtdarstellung dokumentarischen Filmschaffens nach 1945 in seinen gesellschaftlichen, institutionellen, ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen.
Die Tagung findet statt im Treffpunkt Rothebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart.
Informationen und Anmeldung
Tagung in Stuttgart zur Geschichte des dokumentarischen Films 1945-2005
(10.03.10) Das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart lädt am 18. und 19. März zu einer Tagung mit filmwissenschaftlichen Inhalten. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des dokumentarischen Films nach 1945. Sie war geprägt durch eine Reihe markanter Einschnitte und Umbrüche. Die Tagung zeichnet solche Transformationsprozesse des dokumentarischen Films nach.
FilmemacherInnen und Fernsehredakteure wie Didi Danquart, Elmar Hügler, Sabine Rollberg, Claus Strigel, Joachim Tschirner, Gabriele Voss...
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Transformationen des Dokumentarischen
Tagung in Stuttgart zur Geschichte des dokumentarischen Films 1945-2005
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(c) 2010 ag dok
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(16.02.10) Das unabhängige Filmschaffen und die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm als mitgliederstärkster Berufsverband der Filmbranche stößt bei den politisch Verantwortlichen des Landes auf Sympathie. Das demonstrierte Kulturstaatsminister Bernd Neumann jetzt als politischer Gastredner in der Mitgliederversammlung der AG DOK. Neumann sprach über film- und medienpolitische Perspektiven zu Beginn des Jahres 2010 und kam dabei natürlich auch auf die aktuelle Debatte um das Filmförderungsgesetz...
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Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei der AG DOK
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(c) 2010 ag dok
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(16.02.10) Das unabhängige Filmschaffen und die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm als mitgliederstärkster Berufsverband der Filmbranche stößt bei den politisch Verantwortlichen des Landes auf Sympathie. Das demonstrierte Kulturstaatsminister Bernd Neumann jetzt als politischer Gastredner in der Mitgliederversammlung der AG DOK. Neumann sprach über film- und medienpolitische Perspektiven zu Beginn des Jahres 2010 und kam dabei natürlich auch auf die aktuelle Debatte um das Filmförderungsgesetz zu sprechen.
Äußerungen von Herbert Kloiber konterte der Staatsminister mit der Bemerkung, daß Kloiber "sich selbst zur Mickymaus macht“. Der Münchner Medienunternehmer besitzt die Tele München Gruppe, den Sender Tele 5, ist Hauptanteilseigner an der Kinokette CinemaxX und damit einer der Gegner der derzeitigen im FFG festgelegten Abgabenregelung für Sender und Kinobetreiber. Obwohl Kloibers Produktions- und Verleihfirmen gerne Filmfördermittel der FFA beanspruchen, verweigern dessen Fernsehunternehmen schon lange und beharrlich die Zahlungen an die FFA.
Der Minister konstatierte, dass die Besucher- und Umsatzzahlen in den Kinos gut sind, besser als im Jahr davor und dass der Marktanteil deutscher Filme steigt, insofern möge die Filmwirtschaft „doch nicht den Ast absägen, auf dem sie selber sitzt“. Neumann kämpft für den Erhalt der FFA als einzige Säule der Filmförderung, die auf Zahlungen der Filmwirtschaft selbst basiert, denn hochwertige Kinofilme können in Deutschland nicht ohne Förderung entstehen, und auf diese können auch die Kinobetreiber nicht verzichten: „Kultur kostet Geld und Kultur ohne Förderung geht nicht“ so das knappe Fazit des Ministers; „die Förderung von Kinos, Kinofilmen und auch Dokumentarfilmen als besonderes kulturpolitisches Gut muss weitergehen."
Die Verweigerungshaltung großer Kinoketten hat für Neumann nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine kulturpolitische Dimension. Unabhängigen Spielstätten wie Programmkinos und kommunalen Kinos falle in der kulturellen Bildung –und damit in einem wichtigen Aufgabenschwerpunkt des BKM- eine bedeutende Vermittlerrolle zu. „Das Kino in der Fläche muß erhalten bleiben“ - um kleinere Kinos in dem von den großen Ketten angeheizten Verdrängungswettbewerb zu unterstützen fördert seine Behörde die Digitalisierung von unabhängigen Kinos. "Und das lassen wir uns nicht kaputtmachen", erklärte Neumann betont kämpferisch. In Anspielung auf die australische UCI-Gruppe, die jede Abgabenzahlung an das deutsche Fördersystem verweigert, sprach er von "ferngesteuerten Interessen".
Ein weiterer Schwerpunkt auf der Agenda des Ministers ist das Urheberrecht: „Der Schutz des geistigen Eigentums ist die derzeit grösste kulturpolitische Herausforderung“. Bernd Neumann fordert die Bestrafung von Internetpiraterie; weil sie Urhebern und Produzenten die Existenzgrundlage entzieht. Stattdessen plädiert er für Kooperationsmodelle zwischen Nutzern und Urhebern. Im Verhältnis zwischen Produzenten und Fernsehsendern wünscht er den versammelten Produzenten und Filmemachern, dass es der AG DOK gelingt mit ARD und ZDF bald Vereinbarungen über faire Vertragsbedingungen zu erzielen, denn „ihr Anliegen ist berechtigt“, die derzeitige Situation grenze an „Ausbeutung“. Neumann erinnerte an die im Rundfunkstaatsvertrag geforderte Selbstverpflichtung der Sender und positionierte sich damit als Unterstützer der Forderung nach angemessener Vergütung und ausgewogener Aufteilung der Rechte an den Produktionen zwischen Sender und Produzenten.
Äußerungen von Herbert Kloiber konterte der Staatsminister mit der Bemerkung, daß Kloiber "sich selbst zur Mickymaus macht“. Der Münchner Medienunternehmer besitzt die Tele München Gruppe, den Sender Tele 5, ist Hauptanteilseigner an der Kinokette CinemaxX und damit einer der Gegner der derzeitigen im FFG festgelegten Abgabenregelung für Sender und Kinobetreiber. Obwohl Kloibers Produktions- und Verleihfirmen gerne Filmfördermittel der FFA beanspruchen, verweigern dessen Fernsehunternehmen schon lange und beharrlich die Zahlungen an die FFA.
Der Minister konstatierte, dass die Besucher- und Umsatzzahlen in den Kinos gut sind, besser als im Jahr davor und dass der Marktanteil deutscher Filme steigt, insofern möge die Filmwirtschaft „doch nicht den Ast absägen, auf dem sie selber sitzt“. Neumann kämpft für den Erhalt der FFA als einzige Säule der Filmförderung, die auf Zahlungen der Filmwirtschaft selbst basiert, denn hochwertige Kinofilme können in Deutschland nicht ohne Förderung entstehen, und auf diese können auch die Kinobetreiber nicht verzichten: „Kultur kostet Geld und Kultur ohne Förderung geht nicht“ so das knappe Fazit des Ministers; „die Förderung von Kinos, Kinofilmen und auch Dokumentarfilmen als besonderes kulturpolitisches Gut muss weitergehen."
Die Verweigerungshaltung großer Kinoketten hat für Neumann nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine kulturpolitische Dimension. Unabhängigen Spielstätten wie Programmkinos und kommunalen Kinos falle in der kulturellen Bildung –und damit in einem wichtigen Aufgabenschwerpunkt des BKM- eine bedeutende Vermittlerrolle zu. „Das Kino in der Fläche muß erhalten bleiben“ - um kleinere Kinos in dem von den großen Ketten angeheizten Verdrängungswettbewerb zu unterstützen fördert seine Behörde die Digitalisierung von unabhängigen Kinos. "Und das lassen wir uns nicht kaputtmachen", erklärte Neumann betont kämpferisch. In Anspielung auf die australische UCI-Gruppe, die jede Abgabenzahlung an das deutsche Fördersystem verweigert, sprach er von "ferngesteuerten Interessen".
Ein weiterer Schwerpunkt auf der Agenda des Ministers ist das Urheberrecht: „Der Schutz des geistigen Eigentums ist die derzeit grösste kulturpolitische Herausforderung“. Bernd Neumann fordert die Bestrafung von Internetpiraterie; weil sie Urhebern und Produzenten die Existenzgrundlage entzieht. Stattdessen plädiert er für Kooperationsmodelle zwischen Nutzern und Urhebern. Im Verhältnis zwischen Produzenten und Fernsehsendern wünscht er den versammelten Produzenten und Filmemachern, dass es der AG DOK gelingt mit ARD und ZDF bald Vereinbarungen über faire Vertragsbedingungen zu erzielen, denn „ihr Anliegen ist berechtigt“, die derzeitige Situation grenze an „Ausbeutung“. Neumann erinnerte an die im Rundfunkstaatsvertrag geforderte Selbstverpflichtung der Sender und positionierte sich damit als Unterstützer der Forderung nach angemessener Vergütung und ausgewogener Aufteilung der Rechte an den Produktionen zwischen Sender und Produzenten.
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(c) 2010 Margarete Fuchs
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(16.02.10) Auf der außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm am 15.02.2010 wurden der erste Vorstandsvorsitzende Thomas Frickel und sein Stellvertreter Gunter Hanfgarn einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer im Vorstand fungieren weiterhin Simone Baumann, Susanne Petz, Cay Wesnigk, Martin Hagemann und Herbert Schwering; neu gewählt wurde der Münchner Produzent Björn Jensen und der Berliner Filmemacher Dirk Szuszies.
Thomas Frickel...
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Vorstand der AG DOK bestätigt
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(c) 2010 Margarete Fuchs
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(16.02.10) Auf der außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm am 15.02.2010 wurden der erste Vorstandsvorsitzende Thomas Frickel und sein Stellvertreter Gunter Hanfgarn einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer im Vorstand fungieren weiterhin Simone Baumann, Susanne Petz, Cay Wesnigk, Martin Hagemann und Herbert Schwering; neu gewählt wurde der Münchner Produzent Björn Jensen und der Berliner Filmemacher Dirk Szuszies.
Thomas Frickel dankte Gerlinde Böhm und Christian Beetz, die sich nicht zur Wiederwahl stellten, für ihre verdienstreiche Arbeit im Vorstand.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte der Vorstand zuvor die breite Palette film- und medienpolitischer Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. Die professionelle Arbeit der AG DOK zahlte sich auch 2009 wieder in gestiegenen Mitgliederzahlen aus: der Verband hat im abgelaufenen Jahr 65 neue Mitglieder aufgenommen und vertritt jetzt mehr als 870 Autoren, Regisseure, Produzenten und andere Filmschaffende.
Thomas Frickel dankte Gerlinde Böhm und Christian Beetz, die sich nicht zur Wiederwahl stellten, für ihre verdienstreiche Arbeit im Vorstand.
In seinem Rechenschaftsbericht hatte der Vorstand zuvor die breite Palette film- und medienpolitischer Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren lassen. Die professionelle Arbeit der AG DOK zahlte sich auch 2009 wieder in gestiegenen Mitgliederzahlen aus: der Verband hat im abgelaufenen Jahr 65 neue Mitglieder aufgenommen und vertritt jetzt mehr als 870 Autoren, Regisseure, Produzenten und andere Filmschaffende.
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(c) 2010 Berlinale
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(11.02.10) Im Panorama laufen David wants to fly produziert von Lichtblick Film, Rock Hudson - Schöner fremder Mann produziert von Florianfilm, Wiegenlieder in der Regie von Johann Feindt (auch Kamera, Regie zs. mit Tamara Trampe), Friedensschlag – Das Jahr der Entscheidung in der Regie von Gerardo Milsztein (auch Kamera),...
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Filme von AG DOK Mitgliedern auf der Berlinale
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(c) 2010 Berlinale
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(11.02.10) Im Panorama laufen David wants to fly produziert von Lichtblick Film, Rock Hudson - Schöner fremder Mann produziert von Florianfilm, Wiegenlieder in der Regie von Johann Feindt (auch Kamera, Regie zs. mit Tamara Trampe), Friedensschlag – Das Jahr der Entscheidung in der Regie von Gerardo Milsztein (auch Kamera), produziert von Boomtown Media International. Das Forum zeigt Der Tag des Spatzen produziert von Kroeger & Scheffner, Berlin und Blinker Filmproduktion, Köln sowieSchnupfen im Kopf in der Regie von Gamma Bak und Sunny Land von Marietta Kesting (zs. mit Aljoscha Weskott). "Lebendkontrolle" von Florian Schewe wird in der Perspektive Deutsches Kino uraufgeführt. In der Reihe Berlinale-Special laufen Spur der Bären - 60 Jahre Berlinale produziert von zero fiction film, fotografiert von Johann Feindt und Kinshasa Symphony von Martin Baer (zs. mit Claus Wischmann). German Cinema zeigt Pianomania von Robert Cibis und Lilian Franck. In der Reihe Generation 14plus ist Neukölln Unlimited zu sehen, Produzent, Kamera + Regie Dietmar Ratsch (Regie zs. mit A. Imondi).

Introduction to AG DOK