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Sabine Willmann
Film / Funk

Kurzbiografie von Sabine Willmann/Regisseurin, Autorin

1967 in Freiburg geboren. 1986 Abitur.
1986-1990 Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin.
Danach Studium der Literatur und Kunstgeschichte (Grundstudium).

Praktika und Mitarbeit bei Filmproduktionen (u.a. in Berlin, Budapest), beim Hörfunk, bei den „Herbstliche Musiktage Bad Urach“ unter Hermann Prey.

Von 1992 bis 1998 Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg: Diplom Regie im Studiengang Film und Medien.

Von 1989-2001 gestaltendes Mitglied im Kommunalen Kino Ludwigsburg e.V., hier vorwiegend für das Kinderkino zuständig. Im Erwachsenenkino: Betreuung diverser Filmreihen, auch in Zusammenarbeit mit Mitveranstaltern wie dem Kinokult e.V. Parallel zum Regiestudium Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen: Lege- und Knettrickfilme mit Super 8 für Kinder und Filmseminare für Erwachsene.
Arbeit für verschiedene Festivals. Regieassistentin an diversen Theatern und bei Freilichtspielen, unter Hans-Joachim Heyse, Peter von Wiese, Heinz Trixner u.a.

Der Abschlußfilm “Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos”, ein Drei-Farben-Singspiel über die jüdische Malerin Charlotte Salomon, wurde 1998 zum Besten Absolventenfilm Deutscher Filmhochschulen nominiert und erhielt 1999 den GEMA-Förderpreis für die Musik von Ehemann Oliver Heise. 2004 erhält das Ehepaar für sein Engagement im Deutsch-Jüdischen Verständigungsprozeß eine lobende Erwähnung beim Arthur S. Obermayer-Award/Boston.

1997 wird Tochter Zarah geboren.

Seither freischaffend als Regisseurin und Autorin tätig.


Theodor-Heuss-Str. 38 | 71672 Marbach


Fon: +49 7144 17693 [Privat]

Fon: +49 172 7118941 [Büro]

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www.sabine-willmann.de


Projekte

2010 „Der Apfelmann“(Dokumentarfilm, 75’, DVCam, Langzeitbeobachtung v. 2006-2010))
Premiere 08.10.2010, Produktion Film & Medien, Marbach

2010 „Projektion Carmen“, 4 x 35’, DV, nach der Novelle „Annas Maske“ von Claude Alain Sulzer und dem Bühnenbildkonzept von Sarai Feuerherdt
Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Klasse Prof. Martin Zehetgruber, Prof. Klaus-Peter Platten

2009 „Im Schatten Schillers“ (Dokumentarfilm, 69:30’, DVCam, Langzeitbeobachtung v. 2006-2008)
im Auftrag des SWR, Redaktion Kultur und Gesellschaft, Produktion Oliver Heise Film- und Musikproduktion, Marbach

2008 „Schiller steigt vom Sockel“ (Werbefilm, 8’, HDV)
im Auftrag der Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal, Produktion Film & Medien, Marbach

2006 „Ganz normale Leut“ (Dokumentarfilm über die Lebenshilfe Ludwigsburg e.V., gedreht von Schülern der Realschule Bissingen, 40‘, DV)
Realschule Bissingen, mit Mitteln der MFG BW/Artur Fischer, im Verleih der Landes- und Kreismedienzentren

2005 „Ludwigsburg - ein SchlossTRAUM“ (künstlerischer Dokumentarfilm mit Spielszenen zum 300-jährigen Jubiläum des Barockschlosses Ludwigsburg), Prädikat ‚wertvoll’
im Auftrag der Stadt Ludwigsburg und der Filmakademie Baden-Württemberg unter Mitwirkung des SWR, Redaktion Kultur und Gesellschaft, Produktion die basis, Esslingen

2004 „Die Kunst, Mörike zu sein“ (ausstellungbegl. Dokumentarspielfilm, 11‘, Digibeta)
im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs, Produktion die basis, Esslingen

2002/2003 „Klassenfahrt“ (Dokumentarfilm über die Begegnung einer 9. Realschulklasse mit dem Konzentrationslager Auschwitz, 32‘, DV)
Realschule Bissingen, mit Mitteln der MFG BW/Helge Domp Stichting Amsterdam, im Verleih der Landes- und Kreismedienzentren

2002 „Wer sucht, erfindet...“ (Dokumentarfilm über den Familienbetrieb fischerwerke, 90‘, Digibeta/16mm)
Reihe „Junger Dokumentarfilm“, Koproduktion von floff pictures und SWR

2001/2002 „Water`s favourite Company“ (Werbespielfilm, 10‘, Digibeta)
im Auftrag von Hansgrohe, Produktion floff pictures

2000/2001 „Tango“ (Werbespot, 40‘‘, 35mm)
im Auftrag von DaimlerChrysler, Produktion Totems

2000 Spots für die Imagekampagne „Wir können alles, außer Hochdeutsch.“,
u.a. Artur-Fischer-Spot, 40‘‘, 35mm
im Auftrag des Landes Baden-Württemberg für Kino und TV, Agentur Scholz & Friends

1998/1999 „reales szenario“ (Kurzspielfilm über Gentechnik, 28‘, Digibeta)
„Die zweite Evolution?“ (Kurzspielfilm über Gentechnik, 22‘, Digibeta)
im Auftrag des Kultusministeriums BW, im Verleih der Landes- und Kreismedienzentren

1997/1998 “Die Liebe, mein Schatz, ist bodenlos” (DokumentarSpielfilm, 68‘, 16/35mmm
Dokumentarfilmklasse von Helga Reidemeister/Thomas Schadt) mit Daniela Ziegler u.a.
1999 Ausstrahlung in 3sat, Festivalteilnahme Camerimage Torun/Polen, gezeigt u.a. im Museum of
Modern Art Boston, Museum of Modern Art Zagreb, Goethe-Institut Toronto, Goethe-Institut San
Francisco, Musée d`Art et d`Histoire du Judaisme Paris, Galerie im Taxispalais Innsbruck

1995 “Drei Liebhaber” (Komödie, 30‘, 16 mm, Regiekurs bei Nico Hofmann und
Lutz Konermann) mit Christoph Maria Herbst, Robert Meller u.a.
1995/98 Ausstrahlung in 3sat

1994 “Abendprogramm” (Kurzspielfilm, 18‘, 16mm, Regiekurs bei Frank Beyer)
Festivalteilnahmen: Filmtage Nordhausen, Osteuropäisches Filmfestival Cottbus, Arsenals Bukarest

1993 “Die Kiste” (Kurzspielfilm, 7‘, Betacam, Regiekurs bei Egon Monk)



Mitarbeit (Auswahl)
(Formate: 35 mm, 16 mm)

2001 Produktionsleitung bei „Gotteszell“ v. Helga Reidemeister, Berlinalebeitrag

1996 Produktion des Films „Sucram“ von Stephan Haase (3D-Animation einer Spinne kombiniert mit realer Spielhandlung, 10‘, 35mm)
1. Preis auf der Deutschen Film- und Medienbörse - Cineon-Förderpreis, Stuttgart, 1996
Alias/Wavefront Student-Animation Award auf der SIGGRAPH in New Orleans, 1996;
nominiert für den Deutschen Kurzfilmpreis, 1996
Animago-3D-Award auf der Cebit, 1997
Prädikat ‚wertvoll’, 1997
Verleih Senator

1996 ''Nachtland'' v. Cyril Tuschi (Regieassistenz), Berlinalebeitrag

1995 ''1/2 Miete'' v. Christiane Balthasar (Produktion)

1993 Produktionsleitung für die Fernsehzuspieler bei ''Der letzte Kosmonaut'' v. Nico Hofmann

1990 Regie-Hospitanz bei „Felàlom“ v. János Rósza, Berlinalebeitrag



Theaterarbeiten

2009 Uraufführung der RockOper „Das Lied von Schillers Glocke“ nach Friedrich Schiller mit Wolf
Maahn in der Rolle des Friedrich Schiller
Forum am Schlosspark Ludwigsburg, Stadthalle Marbach

2008 Gründung der GlockenRock gGmbH zur musikalischen Produktion v. Friedrich Schillers
„Das Lied von der Glocke“

2005 Buch und Inszenierung von „mit SchillerLocken“, Collage mit Musik
Willy-Reichert-Bühne, Sindelfingen, anlässlich des Schillerjubiläums

2003 Künstlerische Leitung bei den Festspielen der Stauferstadt Bad Wimpfen
Inszenierung von „Das Kräuterweib von Wimpfen – eine Liebe im 30jährigen Krieg“ als Freilichtspiel mit Gesang und Live-Orchester nach ihrer gleichnamigen Bühnenfassung, Romanvorlage Konrad Fron

2002 Inszenierung des Kinderstücks „Kalle Blomquist, Meisterdetektiv“ nach Astrid Lindgren
Künzelsauer Burgfestspiele Schloss Stetten

1999/2000 Inszenierung/Produktion des Theaterstücks „Straßenkampf“ von Rainer Wochele
Studio Theater Stuttgart und diverse Gastspiele

1998 Co-Regie mit Norbert Laubacher bei „Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe
Studio Theater Stuttgart für Freilichtspiele Hohen Neuffen und Burg Stettenfels



Weitere Projekte (Auswahl)

2006-2007 Gründung einer Filmwerkstatt für geistig behinderte Menschen in der Freizeiteinrichtung
der Lebenshilfe Ludwigsburg e.V.

seit 2006 Zusammenarbeit mit dem Helene-Lange-Gymnasium in Markgröningen, Herstellung
verschiedener Kurzfilme mit 7. bis 10.-Klässlern

seit 2005 Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum Ludwigsburg, Filmworkshops mit Schulen

2000/2001 Konzeption und Durchführung der „Poetenbühne“ mit Rainer Wochele (zwei pro Jahr)

1999/2000 Konzeption des Festivals „Marbach UnterGrund“ – ein interdisziplinäres Theater- und
Filmfestival in Kellern mit dem Verein Südlich vom Ochsen e.V.



Darüber hinaus spielt Sabine Willmann seit Jahren selbst Theater und ist seit 2006 Mitglied der Stuttgarter Improvisationstheatergruppe „Einsprung“.



Sonstige Auszeichnungen

1986 1. Preis der Landeszentrale für politische Bildung für die Interpretation
nationalsozialistischer Karikaturen



Mitglied bei

AG Dok, AUF (Autorenforum Baden-Württemberg), Ver.di
Bürogemeinschaft mit dem ‚Literaturbüro am Cottaplatz’, Marbach
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