IM NACHHINEIN (1989)
Deutschland 1989 | 35 Min
Entfesselte Nostalgiker suchen im "Hitlerwald" nach Relikten aus dem Berghof. In Dachau marschiert noch einmal ein Trupp von Veteranen der US Army auf, 1945 hatten sie das KZ befreit. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg entfaltet eine eigentümliche Wirklichkeit zwischen Abbruch und Erhaltung. An der Berliner Mauer gibt der Vizepräsident der Vertriebenen Herbert Hupka sein Statement zum erhofften Untergang des "Sowjet-Imperiums" ab. Währenddessen macht sich Luba Ginzburg aus Tel Aviv nach Bayern auf, um Tochter und Sohn zu zeigen, wohin sie 1943 aus ihrer Geburtsstadt Riga deportiert wurde.
Nicht die Orte des Geschehenen waren ausschlaggebend für diesen Film, sondern die Besucher der Orte. Ihre Gesichter werden als der eigentliche Ort erkannt, an dem sich das Vergangene im Heutigen spiegelt. Eindringlich schildert IM NACHHINEIN Momente aus dem Kosmos der geschichtlichen Befindlichkeiten in der alten BRD und ihrer Vernetzung, kurz vor der Wende und lange vor allen History-TV-Spektakeln. Betreuer der HFF-Produktion war Hans Dieter Grabe.
| Drehbuch: | Andrea Gschwendtner, Susanne Hake, Frank Lange, Boris Schafgans |
| Regie: | Boris Schafgans
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| Kamera: | Frank Lange |
| Ton: | Andrea Gschwendtner |
| Schnitt: | Boris Schafgans
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| Produktionskoordinator: | Susanne Hake |
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| Format: | Doku |