AG DOK aktuell
Orientierungshilfe in schwierigem Gelände
AG DOK-Broschüre beschreibt den internationalen Dokumentarfilm-Markt
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(14.06.10) "Wegweiser Weltvertrieb": schon der Titel verortet die neue Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm als praxisorientierten Ratgeber: auf mehr als 100 Seiten in handlichem Format, zum Teil mit Listen, Tabellen und Grafiken veranschaulicht, will sie deutschen Dokumentarfilm-Produzenten bei der Erkundung eines nach wie vor nur teilweise erschlossenen Terrains helfen. Denn die erkennbare Strategie deutscher Fernseh-Sender, sich aus der Vollfinanzierung dokumentarischer Programme zurückzuziehen, zwingt immer mehr Produzenten dazu, sich nach anderen Einnahmequellen umzusehen. In dieser Situation erscheint der Weltmarkt vielen als ein möglicher Ausweg.
Aber ist er das wirklich? Wie und wo präsentiere ich mein Programm am effektivsten? Was muss ich dafür investieren? Welche Rechte sind vorab zu klären? Wie sollte der Vertrag mit dem ausländischen Partner aussehen? Und, nicht zu vergessen: Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?
Jörg Langer, einst selbst Mitinhaber eines Weltvertriebs, Produzent und seit zehn Jahren verantwortlicher Koordinator für die Auslandsaktivitäten der AG Dokumentarfilm, hat sich gemeinsam mit weiteren Experten der Beantwortung dieser Fragen angenommen, und die so entstandene Bestandsaufnahme kann sicher dazu beitragen, überzogene Erwartungen auf ein realistisches Maß zurückzustutzen. Denn trotz seines immensen Programmhungers schluckt und verdaut der Weltmarkt bei weitem nicht alles, was deutsche Dokumentarfilm-Manufakturen ihm anbieten. Rund 1000 Filmangebote lehne sie Jahr für Jahr ab, weil sie nur für den eigenen und nicht für einen internationalen Markt gemacht sind, sagt die Chefin einer bekannten Vertriebsagentur im Interview mit dem Verfasser, und ein Kollege ergänzt, dass achtzig Prozent seiner Umsätze auf ganze fünf Prozent seines Film-Angebots entfallen.
Und doch will der "Wegweiser Weltvertrieb" seine Leser nicht entmutigen – im Gegenteil. Mit einer bemerkenswerten Informationsfülle, präzise beschrieben und für Branchenkenner verständlich aufbereitet, zielt dieser Crash-Kurs in Sachen Marketing ja gerade darauf, deutsche Produzenten vor Irrwegen in der umtriebigen Welt der Programm-Messen zu bewahren. Von der elementaren Frage nach den formalen und technischen Voraussetzungen, die einen Film überhaupt erst weltmarkttauglich machen, über die inhaltlichen Vorlieben internationaler Fernsehanstalten, die Formen der Zusammenarbeit mit ausländischen Sendern und Vertriebs-Organisationen bis zur Betrachtung kniffliger Steuerprobleme arbeitet sich die Broschüre Schritt für Schritt an nahezu alle möglichen Unwägbarkeiten heran. Fragen der Vertragsgestaltung mit ausländischen Partnern fehlen ebenso wenig wie die Betrachtung denkbarer Konfliktpotentiale im sensiblen Verhältnis zwischen Produzent und Vertrieb. Erfahrungsberichte, Hinweise zu den Vor- und Nachteilen weltweiter Internet-Vermarktung. und ein Service-Teil mit Vertriebs-Adressen, Messe-Kalender und marktüblichen Lizenzpreisen runden das Themenspektrum der Broschüre ab.
Nicht nur die vorformulierten Fragen, sondern auch die Antworten folgen dem praktischen Bedürfnis der Branche und bündeln hoch spezialisiertes Fachwissen in einer Dosierung, aus der selbst Profis noch etwas lernen können. Und zwar zum Null-Tarif - Dank der finanziellen Unterstützung durch die Service- und Marketing-Organisation "German Films" kann der "Wegweiser Weltvertrieb" kostenlos bezogen werden. Schriftliche Bestellungen nimmt die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK, Schweizer Straße 6, 60594 Frankfurt/Main, E-Mail agdok@agdok.de gerne entgegen.
Aber ist er das wirklich? Wie und wo präsentiere ich mein Programm am effektivsten? Was muss ich dafür investieren? Welche Rechte sind vorab zu klären? Wie sollte der Vertrag mit dem ausländischen Partner aussehen? Und, nicht zu vergessen: Lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?
Jörg Langer, einst selbst Mitinhaber eines Weltvertriebs, Produzent und seit zehn Jahren verantwortlicher Koordinator für die Auslandsaktivitäten der AG Dokumentarfilm, hat sich gemeinsam mit weiteren Experten der Beantwortung dieser Fragen angenommen, und die so entstandene Bestandsaufnahme kann sicher dazu beitragen, überzogene Erwartungen auf ein realistisches Maß zurückzustutzen. Denn trotz seines immensen Programmhungers schluckt und verdaut der Weltmarkt bei weitem nicht alles, was deutsche Dokumentarfilm-Manufakturen ihm anbieten. Rund 1000 Filmangebote lehne sie Jahr für Jahr ab, weil sie nur für den eigenen und nicht für einen internationalen Markt gemacht sind, sagt die Chefin einer bekannten Vertriebsagentur im Interview mit dem Verfasser, und ein Kollege ergänzt, dass achtzig Prozent seiner Umsätze auf ganze fünf Prozent seines Film-Angebots entfallen.
Und doch will der "Wegweiser Weltvertrieb" seine Leser nicht entmutigen – im Gegenteil. Mit einer bemerkenswerten Informationsfülle, präzise beschrieben und für Branchenkenner verständlich aufbereitet, zielt dieser Crash-Kurs in Sachen Marketing ja gerade darauf, deutsche Produzenten vor Irrwegen in der umtriebigen Welt der Programm-Messen zu bewahren. Von der elementaren Frage nach den formalen und technischen Voraussetzungen, die einen Film überhaupt erst weltmarkttauglich machen, über die inhaltlichen Vorlieben internationaler Fernsehanstalten, die Formen der Zusammenarbeit mit ausländischen Sendern und Vertriebs-Organisationen bis zur Betrachtung kniffliger Steuerprobleme arbeitet sich die Broschüre Schritt für Schritt an nahezu alle möglichen Unwägbarkeiten heran. Fragen der Vertragsgestaltung mit ausländischen Partnern fehlen ebenso wenig wie die Betrachtung denkbarer Konfliktpotentiale im sensiblen Verhältnis zwischen Produzent und Vertrieb. Erfahrungsberichte, Hinweise zu den Vor- und Nachteilen weltweiter Internet-Vermarktung. und ein Service-Teil mit Vertriebs-Adressen, Messe-Kalender und marktüblichen Lizenzpreisen runden das Themenspektrum der Broschüre ab.
Nicht nur die vorformulierten Fragen, sondern auch die Antworten folgen dem praktischen Bedürfnis der Branche und bündeln hoch spezialisiertes Fachwissen in einer Dosierung, aus der selbst Profis noch etwas lernen können. Und zwar zum Null-Tarif - Dank der finanziellen Unterstützung durch die Service- und Marketing-Organisation "German Films" kann der "Wegweiser Weltvertrieb" kostenlos bezogen werden. Schriftliche Bestellungen nimmt die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK, Schweizer Straße 6, 60594 Frankfurt/Main, E-Mail agdok@agdok.de gerne entgegen.

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