CROWDFUNDING AUCH FÜR NATURFILME?
Do. 8.9.2011, 14:30 Uhr, Stadthotel, Eckernförde
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(c)
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Moderation: C. Cay Wesnigk
mit Wolfgang Gumpelmaier, Hermann Lorenz und Leslie Franke
Es ist in aller Munde, dass immer mehr Filmemacher versuchen Ihr Publikum an den Produktionskosten zu beteiligen und das, bevor der Film überhaupt gedreht ist. Im Internet wachsen die Crowdfunding Webseiten wie Pilze aus dem Boden. Sie versuchen diejenigen, die Geld und die, die sich beteiligen wollen an guten Projekten zusammen zu bringen. Wie funktionieren solche Finanzierungsmodelle und können diese auch auf Naturfilme angewandt werden?
Wolfgang Gumpelmaier hat sich die verschiedenen Seiten einmal genauer angesehen und wird uns anhand von Fallbeispielen erklären wie, wo und warum das bereits funktioniert hat.
Außerdem werden Hermann Lorenz und Leslie Franke von Kernfilm von ihren positiven Erfahrungen mit crowdfunding berichten. Ihr brisanter Film "Water Makes Money" wurde unter anderem auch durch crowdfunding finanziert.
Liebe Kolleginnen und Kollegen der AG DOK Nord,
schon zum fünften Mal findet in diesem Jahr das Naturfilmfestival "Green Screen" in Eckernförde statt. AG DOK-Bundesvorstandsmitglied C. Cay Wesnigk moderiert dort eine Veranstaltung zum Thema "Crowd Funding", auf der unsere Hamburger Kollegen Leslie Franke und Hermann Lorenz einen Film präsentieren werden.
Auch andere Seminare und Screenings sind mit Sicherheit interessant für Dokumentarfilmer, die ihren Schwerpunkt nicht (nur) im Bereich Naturfilm sehen. Unten eine kleine Auswahl, der Eintritt kostet jeweils 5.- Euro.
Weitere Infos gibt es auf der Website www.greenscreen-festival.de.
Vielleicht findet auf dem Festival auch der eine oder andere Tierfilmer in den Kreis der AG DOK - die "Tarnzelt-Spezialisten" sind bei uns ja bisher kaum vertreten!
Im nächsten Jahr wollen wir die AG DOK, ihre Ziele und Aktivitäten, auf einer Veranstaltung dort präsentieren.
Hoffentlich sehen wir uns dort!
Beste Grüße!
Thorsten Jeß
AG DOK Nord
Hier noch weitere ProgrammTipps:
Freitag, 09. September 2011- Stadthotel, 14:30 Uhr
ORF Universum
"Ich freue mich sehr, dass mir der ORF die Leitung der Sendereihe 'Universum' anvertraut. Mir ist bewusst, dass 'Universum' zu den wichtigsten Marken des ORF gehört. Nicht nur in Österreich ist diese Sendung ein Begriff für Qualitätsfernsehen. Auch im Ausland ist sie zu einem Maßstab für hervorragende Fernsehdokumentationen im Bereich Natur- und Wissenschaftsfilm geworden und schon seit vielen Jahren ein geschätzter Koproduktionspartner. Der Herausforderung, diese Marke weiterzuentwickeln, stelle ich mich gerne. Dazu gehört auch, die Themenpalette auszuweiten und neue Erzählformen zu erproben."
Der gebürtige Engländer Andrew Solomon arbeitet seit Mitte 2004 als Berater, Koautor und Producer von internationalen Fassungen hochwertiger Fernsehdokumentationen im Bereich Natur, Wissenschaft und Geschichte. Zuletzt vor allem für ZDF Enterprises sowie für deutsche und französische Produzenten. Bei Docstar/Canal+ in Paris war er von 1997 bis 2002 Executive Producer von mehr als 200 Dokumentationen.
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Samstag, 10. September 2011, 10 Uhr, Stadhotel
Highspeed-Kamera
Die Zeitlupe hat in den letzten 5 Jahren in den audiovisuellen Medien massiv an Bedeutung zugenommen. Dies liegt vor allem an der rasanten Entwicklung digitaler Hochgeschwindigkeitskameras, die es erlauben, hochauflösende Bilder für Film und Fernsehen zu erstellen und die Aufnahmen direkt - ohne umständlichen Entwicklungsprozess zu kontrollieren.
Dr. Rudolf Diesel (ScienceMedia) hat sich seit 2004 auf die digitale Highspeed-Videografie spezialisiert, mit diversen Systemen gearbeitet und diese für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche modifiziert bzw. neue Applikationen entwickelt, wie zum Beispiel die weltweit erste digitale Unterwasserhochgeschwindigkeitskamera.
In diesem Seminar gibt er einen Überblick über die Entwicklung dieser Kameras und über mögliche Einsatzbereiche. Wie können Zeitlupenbilder in einer Produktion eingesetzt werden, was soll uns eine Zeitlupe vermitteln? Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Rudi Diesel unterschiedliche Zeitlupenaufnahmen aus Forschung, Technik, Dokumentationen und Werbung, diskutiert ihre Berechtigung, Wirkung und Informationsgehalt.
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Samstag, 10. September 2010, 10 Uhr, Stadthotel
Sounddesign - Das Ohr sieht mit....
...und wie, denn über die Ohren werden Bilder glaubhafter oder unglaubhafter.
Man kann also mit dem Ton realistisches und künstliches herausheben, Atmosphären kreieren bzw. wieder herstellen. Der Stummfilm hat sich aus gutem Grund nicht durchgesetzt, es fehlen zu viele wichtige Informationen die Gesehenes bestätigen bzw. erklären.
Diese Audioinformationen können nicht immer während der Dreharbeiten aufgezeichnet werden, deshalb sprechen wir über die Optimierung der Originaltonaufnahmen vor Ort sowie die notwendigen Schritte in der Nachbearbeitung, wie z.B. Geräuschemacher, Sounddesign, Musik usw. Desweitern soll über Mehrkanalton (Surroundsysteme) und die damit verbunden Möglichkeiten und Probleme gesprochen werden. Am Ende der Produktionskette kommt dann noch der wichtigste Informationsträger dazu, der Kommentar.
Wir werden über "Mischphilosophien" also die Verhältnisse der Lautstärke zwischen Musik OTON und Sprache reden und in wie weit künftige TV Systeme dem Konsumenten sogar noch Eingriffe in die Mischungen erlauben.
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Sonntag, 11.September 2011, 10 Uhr, Stadhotel
ZDF-Primetime am Sonntag: Terra X
Wie ist das Leben vor Milliarden von Jahren im Ozean entstanden? Und wie konnte sich aus den ersten Einzellern die immense Vielfalt der Gegenwart entwickeln? Welche unbekannten Spezies verbergen sich in den dunklen Tiefen? Wie verändert der Mensch die Meere? Und wie kann die Menschheit auf Dauer die Reichtümer der Ozeane nutzen, ohne die blaue Welt zu zerstören?
Spektakuläre, nie gesehene Unterwasseraufnahmen zeigen die farbenfrohen, oft bizarren Organismen der Tiefsee. Modernste CGI-Technik erweckt Urzeitwesen wie den "schwimmenden Laufwal" wieder zum Leben, erlaubt spektakuläre Blicke auf die Entstehung des Mondes und enthüllt Mythen der Tiefsee.
Ruth Omphalius, Redakteurin, und Stefan Schneider, Regisseur und Autor, geben einen Einblick, wie diese ZDF-Reihe entstanden ist. Nicht allwissend, aber kenntnisreich, ebenso humorvoll wie engagiert moderiert Frank Schätzing die Sendungen und geht auch kritischen Themen nicht aus dem Weg. Neugierig und fantasievoll wie ein moderner Jules Verne stellt er vor allem die großen Menschheitsfragen.
mit Wolfgang Gumpelmaier, Hermann Lorenz und Leslie Franke
Es ist in aller Munde, dass immer mehr Filmemacher versuchen Ihr Publikum an den Produktionskosten zu beteiligen und das, bevor der Film überhaupt gedreht ist. Im Internet wachsen die Crowdfunding Webseiten wie Pilze aus dem Boden. Sie versuchen diejenigen, die Geld und die, die sich beteiligen wollen an guten Projekten zusammen zu bringen. Wie funktionieren solche Finanzierungsmodelle und können diese auch auf Naturfilme angewandt werden?
Wolfgang Gumpelmaier hat sich die verschiedenen Seiten einmal genauer angesehen und wird uns anhand von Fallbeispielen erklären wie, wo und warum das bereits funktioniert hat.
Außerdem werden Hermann Lorenz und Leslie Franke von Kernfilm von ihren positiven Erfahrungen mit crowdfunding berichten. Ihr brisanter Film "Water Makes Money" wurde unter anderem auch durch crowdfunding finanziert.
Liebe Kolleginnen und Kollegen der AG DOK Nord,
schon zum fünften Mal findet in diesem Jahr das Naturfilmfestival "Green Screen" in Eckernförde statt. AG DOK-Bundesvorstandsmitglied C. Cay Wesnigk moderiert dort eine Veranstaltung zum Thema "Crowd Funding", auf der unsere Hamburger Kollegen Leslie Franke und Hermann Lorenz einen Film präsentieren werden.
Auch andere Seminare und Screenings sind mit Sicherheit interessant für Dokumentarfilmer, die ihren Schwerpunkt nicht (nur) im Bereich Naturfilm sehen. Unten eine kleine Auswahl, der Eintritt kostet jeweils 5.- Euro.
Weitere Infos gibt es auf der Website www.greenscreen-festival.de.
Vielleicht findet auf dem Festival auch der eine oder andere Tierfilmer in den Kreis der AG DOK - die "Tarnzelt-Spezialisten" sind bei uns ja bisher kaum vertreten!
Im nächsten Jahr wollen wir die AG DOK, ihre Ziele und Aktivitäten, auf einer Veranstaltung dort präsentieren.
Hoffentlich sehen wir uns dort!
Beste Grüße!
Thorsten Jeß
AG DOK Nord
Hier noch weitere ProgrammTipps:
Freitag, 09. September 2011- Stadthotel, 14:30 Uhr
ORF Universum
"Ich freue mich sehr, dass mir der ORF die Leitung der Sendereihe 'Universum' anvertraut. Mir ist bewusst, dass 'Universum' zu den wichtigsten Marken des ORF gehört. Nicht nur in Österreich ist diese Sendung ein Begriff für Qualitätsfernsehen. Auch im Ausland ist sie zu einem Maßstab für hervorragende Fernsehdokumentationen im Bereich Natur- und Wissenschaftsfilm geworden und schon seit vielen Jahren ein geschätzter Koproduktionspartner. Der Herausforderung, diese Marke weiterzuentwickeln, stelle ich mich gerne. Dazu gehört auch, die Themenpalette auszuweiten und neue Erzählformen zu erproben."
Der gebürtige Engländer Andrew Solomon arbeitet seit Mitte 2004 als Berater, Koautor und Producer von internationalen Fassungen hochwertiger Fernsehdokumentationen im Bereich Natur, Wissenschaft und Geschichte. Zuletzt vor allem für ZDF Enterprises sowie für deutsche und französische Produzenten. Bei Docstar/Canal+ in Paris war er von 1997 bis 2002 Executive Producer von mehr als 200 Dokumentationen.
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Samstag, 10. September 2011, 10 Uhr, Stadhotel
Highspeed-Kamera
Die Zeitlupe hat in den letzten 5 Jahren in den audiovisuellen Medien massiv an Bedeutung zugenommen. Dies liegt vor allem an der rasanten Entwicklung digitaler Hochgeschwindigkeitskameras, die es erlauben, hochauflösende Bilder für Film und Fernsehen zu erstellen und die Aufnahmen direkt - ohne umständlichen Entwicklungsprozess zu kontrollieren.
Dr. Rudolf Diesel (ScienceMedia) hat sich seit 2004 auf die digitale Highspeed-Videografie spezialisiert, mit diversen Systemen gearbeitet und diese für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche modifiziert bzw. neue Applikationen entwickelt, wie zum Beispiel die weltweit erste digitale Unterwasserhochgeschwindigkeitskamera.
In diesem Seminar gibt er einen Überblick über die Entwicklung dieser Kameras und über mögliche Einsatzbereiche. Wie können Zeitlupenbilder in einer Produktion eingesetzt werden, was soll uns eine Zeitlupe vermitteln? Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Rudi Diesel unterschiedliche Zeitlupenaufnahmen aus Forschung, Technik, Dokumentationen und Werbung, diskutiert ihre Berechtigung, Wirkung und Informationsgehalt.
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Samstag, 10. September 2010, 10 Uhr, Stadthotel
Sounddesign - Das Ohr sieht mit....
...und wie, denn über die Ohren werden Bilder glaubhafter oder unglaubhafter.
Man kann also mit dem Ton realistisches und künstliches herausheben, Atmosphären kreieren bzw. wieder herstellen. Der Stummfilm hat sich aus gutem Grund nicht durchgesetzt, es fehlen zu viele wichtige Informationen die Gesehenes bestätigen bzw. erklären.
Diese Audioinformationen können nicht immer während der Dreharbeiten aufgezeichnet werden, deshalb sprechen wir über die Optimierung der Originaltonaufnahmen vor Ort sowie die notwendigen Schritte in der Nachbearbeitung, wie z.B. Geräuschemacher, Sounddesign, Musik usw. Desweitern soll über Mehrkanalton (Surroundsysteme) und die damit verbunden Möglichkeiten und Probleme gesprochen werden. Am Ende der Produktionskette kommt dann noch der wichtigste Informationsträger dazu, der Kommentar.
Wir werden über "Mischphilosophien" also die Verhältnisse der Lautstärke zwischen Musik OTON und Sprache reden und in wie weit künftige TV Systeme dem Konsumenten sogar noch Eingriffe in die Mischungen erlauben.
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Sonntag, 11.September 2011, 10 Uhr, Stadhotel
ZDF-Primetime am Sonntag: Terra X
Wie ist das Leben vor Milliarden von Jahren im Ozean entstanden? Und wie konnte sich aus den ersten Einzellern die immense Vielfalt der Gegenwart entwickeln? Welche unbekannten Spezies verbergen sich in den dunklen Tiefen? Wie verändert der Mensch die Meere? Und wie kann die Menschheit auf Dauer die Reichtümer der Ozeane nutzen, ohne die blaue Welt zu zerstören?
Spektakuläre, nie gesehene Unterwasseraufnahmen zeigen die farbenfrohen, oft bizarren Organismen der Tiefsee. Modernste CGI-Technik erweckt Urzeitwesen wie den "schwimmenden Laufwal" wieder zum Leben, erlaubt spektakuläre Blicke auf die Entstehung des Mondes und enthüllt Mythen der Tiefsee.
Ruth Omphalius, Redakteurin, und Stefan Schneider, Regisseur und Autor, geben einen Einblick, wie diese ZDF-Reihe entstanden ist. Nicht allwissend, aber kenntnisreich, ebenso humorvoll wie engagiert moderiert Frank Schätzing die Sendungen und geht auch kritischen Themen nicht aus dem Weg. Neugierig und fantasievoll wie ein moderner Jules Verne stellt er vor allem die großen Menschheitsfragen.

Introduction to AG DOK

