Wie auch im vergangenen Jahr hat die AGDOK mit der freundlichen Unterstützung von German Films und der Onlinefilm AG auch diesen November wieder einen Empfang beim IDFA in Amsterdam ausgerichtet. Organisiert wurde der Empfang durch Christan Beetz und sein Büro in Berlin. Obwohl zum angekündigten Termin auf den Straßen und Grachten in Amsterdam ein Schneesturm tobte und in kürzester Zeit 5 cm feuchter Neuschnee niederging, fanden doch gut an die 150 Filmemacher, Verleiher und Redakteure zu dem im IDFA daily und auch per Flyer angekündigtem Empfang in das Studio 80 am Rembrandtsplein. Dort gab es zu trinken und in entspannter Atmosphäre konnten die angereisten Kolleginnen und Kollegen, sich den Schnee von den Jacken klopfen und alte Kontakte auffrischen und neue machen.

Wenn es auch im einzelnen schwer fällt zu evaluieren was diese Art von Empfängen dem einzelnen bringen mag, so wird doch die Möglichkeit auf sich oder sein Projekt aufmerksam zu machen, von allen immer wieder gerne genutzt. Wie heist es so schön im englischen , „its a peoples business“...

Das IDFA www.idfa.nl ist , mit dem angeschlossenen pitching Forum nach wie vor eine hervorragende Gelegenheit sich schnell einen Überblick über die aktuelle und zukünftige Dokumentarfilmproduktion zu verschaffen. Es zieht wie kein ein anderer Event die internationale Dokfilm-community an. An keinem anderen Ort ist die Dichte an potentiell an internationalen Coproduktionen interessierten Redakteuren, Produzenten, Verleihern, Weltvertrieben und natürlich Filmemachern so groß wie hier.

Auf dem ebenfalls dem Festival angeschlossenen Dokfilmmarkt waren dann auch alle renommierten Weltvertriebe aus dem Bereich Dokumentarfilm und hier insbesondere des künstlerischen mit einer Autorenhandschrift mit ihren Programmen vertreten.

Das das Papier Zeitalter vorbei zu sein scheint, konnte man an dem bis zum biegen mit Flyern, Postern, Postkarten und Katalogen gefüllten Tischen in der Docmarkt Locatin ablesen.

Parallel zum Festival fand auch die jährliche EDN (European Documentary Network) www.edn.dk Vollversammlung statt, bei der das AGDOK Mitglied Cay Wesnigk in den EDN Vorstand gewählt wurde. Er löste Heino Deckert ab, der diese Position in den letzten sechs Jahren innegehabt hatte und nun satzungsgemäß nicht mehr kandidieren konnte. Damit ist die Kontinuität der Repräsentanz eines Deutschen Vertreters im EDN Board wo deutschsprachige eine der größten Mitglieder Gruppen stellen, gewährleistet. AGDOK Mitglieder zahlen einen reduzierten Mitgliedsbeitrag bei EDN (100,- statt 125,- Euro).

Bei der Versammlung stellte sich unter anderem die neue EDN Geschäftsführerin Line Sandsmark den aus nah und fern angereisten Mitgliedern vor. Sie löst Lena Passanen ab die wieder in ihren alten job als TV Redakteurin beim Finnischen Sender Yle zurückkehren wird.

Die langjährigen Mitarbeiterin EDNs Anita Reher verließ ebenfalls das Team, um der Liebe wegen nach Amerika zu gehen. Sie wurde warm verabschiedet, da Lena Pasanen nicht zu der Veranstaltung kam wurde ihr, obwohl sie es ebenso verdient hatte, leider kein so herzlicher Abschied zu Teil.

Die neue EDN Geschäftsführerin kündigte an, dass sie EDN politischer ausrichten wolle, ohne jedoch den bisherigen Schwerpunkt Fortbildung zu vernachlässigen. EDN veranstaltet zahlreiche Workshops und Seminare und erwirtschaftet so auch einen Großteil des Jahres Budgets. Von vielen Mitgliedern wurde das immer wieder beklagt zumal ein Schwerpunkt der Aktivitäten in Ost und Südeuropa liegt. Der Bedarf nach einer europäischen Pressure group die der Politik in Brüssel auf die Finger schaut und auch mal klopft war schon lange thematisiert worden. Die AGDOK hatte sich deswegen ja auch im vergangenen Jahr entschieden Mitglied in der Organisation der Europäischen Regisseure FERA http://www.ferainfo.org/ zu werden, die in Brüssel ein Büro betreibt, um dort Einfluss im Sinne der Urheber auf neue Gesetze und Strömungen in der Europäischen Gesetzgebung zu nehmen.

Die Weiterentwicklung des Projektes zur Harmonisierung des Zitatrechts (fair use) auf hohem Niveau und Europaweit nach dem Vorbild der Amerikanischen Initiative „best practise in fair use“ www.centerforsocialmedia.org/fairuse wurde von Marijke Ravie ebenfalls auf der EDN Versammlung vorgestellt. Dabei verteilte sie eine Stellungnahme zu einer Anfrage des EU Parlamentes zum Thema „Copyright in der Wissensgesellschaft“. Die dort formulierten Forderungen sollen in das Parlament getragen werden. Die Vorformulierte Erklärung wurde verteilt und an die jeweiligen nationalen Dokumentarfilm Vereinigungen weitergereicht, mit der Bitte das Projekt zu unterstützen und das Papier an die jeweiligen EU Abgeordneten des betreffenden Landes weiterzureichen. Das Dokument ist in englisch auch auf der AGDOK Homepage www.agdok.de im Bereich Service herunter zu laden.

 

I IDFA / FORUM Ansterdam 20.-30.11.2008 (abgeschlossen)

Wie auch im vergangenen Jahr hat die AGDOK mit der freundlichen Unterstützung von German Films und der Onlinefilm AG auch diesen November wieder einen Empfang beim IDFA in Amsterdam ausgerichtet. Organisiert wurde der Empfang durch Christan Beetz und sein Büro in Berlin. Obwohl zum angekündigten Termin auf den Straßen und Grachten in Amsterdam ein Schneesturm tobte und in kürzester Zeit 5 cm feuchter Neuschnee niederging, fanden doch gut an die 150 Filmemacher, Verleiher und Redakteure zu dem im IDFA daily und auch per Flyer angekündigtem Empfang in das Studio 80 am Rembrandtsplein. Dort gab es zu trinken und in entspannter Atmosphäre konnten die angereisten Kolleginnen und Kollegen, sich den Schnee von den Jacken klopfen und alte Kontakte auffrischen und neue machen.

Wenn es auch im einzelnen schwer fällt zu evaluieren was diese Art von Empfängen dem einzelnen bringen mag, so wird doch die Möglichkeit auf sich oder sein Projekt aufmerksam zu machen, von allen immer wieder gerne genutzt. Wie heist es so schön im englischen , „its a peoples business“...

Das IDFA www.idfa.nl ist , mit dem angeschlossenen pitching Forum nach wie vor eine hervorragende Gelegenheit sich schnell einen Überblick über die aktuelle und zukünftige Dokumentarfilmproduktion zu verschaffen. Es zieht wie kein ein anderer Event die internationale Dokfilm-community an. An keinem anderen Ort ist die Dichte an potentiell an internationalen Coproduktionen interessierten Redakteuren, Produzenten, Verleihern, Weltvertrieben und natürlich Filmemachern so groß wie hier.

Auf dem ebenfalls dem Festival angeschlossenen Dokfilmmarkt waren dann auch alle renommierten Weltvertriebe aus dem Bereich Dokumentarfilm und hier insbesondere des künstlerischen mit einer Autorenhandschrift mit ihren Programmen vertreten.

Das das Papier Zeitalter vorbei zu sein scheint, konnte man an dem bis zum biegen mit Flyern, Postern, Postkarten und Katalogen gefüllten Tischen in der Docmarkt Locatin ablesen.

Parallel zum Festival fand auch die jährliche EDN (European Documentary Network) www.edn.dk Vollversammlung statt, bei der das AGDOK Mitglied Cay Wesnigk in den EDN Vorstand gewählt wurde. Er löste Heino Deckert ab, der diese Position in den letzten sechs Jahren innegehabt hatte und nun satzungsgemäß nicht mehr kandidieren konnte. Damit ist die Kontinuität der Repräsentanz eines Deutschen Vertreters im EDN Board wo deutschsprachige eine der größten Mitglieder Gruppen stellen, gewährleistet. AGDOK Mitglieder zahlen einen reduzierten Mitgliedsbeitrag bei EDN (100,- statt 125,- Euro).

Bei der Versammlung stellte sich unter anderem die neue EDN Geschäftsführerin Line Sandsmark den aus nah und fern angereisten Mitgliedern vor. Sie löst Lena Passanen ab die wieder in ihren alten job als TV Redakteurin beim Finnischen Sender Yle zurückkehren wird.

Die langjährigen Mitarbeiterin EDNs Anita Reher verließ ebenfalls das Team, um der Liebe wegen nach Amerika zu gehen. Sie wurde warm verabschiedet, da Lena Pasanen nicht zu der Veranstaltung kam wurde ihr, obwohl sie es ebenso verdient hatte, leider kein so herzlicher Abschied zu Teil.

Die neue EDN Geschäftsführerin kündigte an, dass sie EDN politischer ausrichten wolle, ohne jedoch den bisherigen Schwerpunkt Fortbildung zu vernachlässigen. EDN veranstaltet zahlreiche Workshops und Seminare und erwirtschaftet so auch einen Großteil des Jahres Budgets. Von vielen Mitgliedern wurde das immer wieder beklagt zumal ein Schwerpunkt der Aktivitäten in Ost und Südeuropa liegt. Der Bedarf nach einer europäischen Pressure group die der Politik in Brüssel auf die Finger schaut und auch mal klopft war schon lange thematisiert worden. Die AGDOK hatte sich deswegen ja auch im vergangenen Jahr entschieden Mitglied in der Organisation der Europäischen Regisseure FERA http://www.ferainfo.org/ zu werden, die in Brüssel ein Büro betreibt, um dort Einfluss im Sinne der Urheber auf neue Gesetze und Strömungen in der Europäischen Gesetzgebung zu nehmen.

Die Weiterentwicklung des Projektes zur Harmonisierung des Zitatrechts (fair use) auf hohem Niveau und Europaweit nach dem Vorbild der Amerikanischen Initiative „best practise in fair use“ www.centerforsocialmedia.org/fairuse wurde von Marijke Ravie ebenfalls auf der EDN Versammlung vorgestellt. Dabei verteilte sie eine Stellungnahme zu einer Anfrage des EU Parlamentes zum Thema „Copyright in der Wissensgesellschaft“. Die dort formulierten Forderungen sollen in das Parlament getragen werden. Die Vorformulierte Erklärung wurde verteilt und an die jeweiligen nationalen Dokumentarfilm Vereinigungen weitergereicht, mit der Bitte das Projekt zu unterstützen und das Papier an die jeweiligen EU Abgeordneten des betreffenden Landes weiterzureichen. Das Dokument ist in englisch auch auf der AGDOK Homepage www.agdok.de im Bereich Service herunter zu laden.

 
forum_amsterdam.jpg Das FORUM für Internationale Kofinanzierung von Dokumentarfilmen in Amsterdam