Willkommen bei Ihren persönlichen Einstellungen und Ihrem Profil

Über Ihr Nutzer-Profil lernen unsere Besucher Sie und Ihre Arbeit kennen. Es soll also toll werden! Hier haben Sie daher die Gelegenheit, allen zu sagen, wer Sie sind, was Sie machen und was andere über Sie wissen sollten.

Bitte geben Sie hier Ihre persönlichen Daten sorgfältig ein. Denn Sie sind die Basis für den Kontakt mit Ihnen sowie für die Verwaltung Ihrer Mitgliedschaft bei der AG DOK. Sie können dabei individuell entscheiden, welche Daten Sie öffentlich machen wollen und welche nicht.

Um mehr über die Funktionen und Nutzung der Webseite zu erfahren, helfen Ihnen die [Anleitungen]http://agdok.de/de_DE/mitglieder-hilfen zur Webseite.

Bei Fragen steht Ihnen die Onlineredaktion unter Telefon +49 69 623 700 oder unter webmaster@agdok.de zur Verfügung.

Weiterführende Funktionen & Werkzeuge

Auf der Mitgliederseite erhalten Sie mehr Informationen zu den unten gelisteten Funktionen und der Arbeit mit Ihrem AG DOK Account. Mit Klick auf eines der Werkzeuge verlassen Sie die Seiten der AG DOK und können weitere Dienst nutzen.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Ihre Firmendaten  //  Ein Firmenprofil für die Ausgabe auf der AG DOK Seite anlegen oder bearbeiten

Film Datenbank  //  Filmografie anlegen oder bearbeiten

AG DOK Postlist   //  abbonieren Sie den News-Channel des Netzwerks.

Der Verband

WARUM ES SICH LOHNT, MITGLIED ZU SEIN:

Wir arbeiten dafür, dass der Dokumentarfilm nicht aus den Programmen des Fernsehens und der Kinos verdrängt wird.

Wir wehren uns gegen die Tendenz der Sender, freien Produzenten für immer weniger Geld immer mehr Rechte abzunehmen.

Wir mischen uns ein, wo Filmpolitik diskutiert wird und vertreten unsere Interessen im Verwaltungsrat von VG Bild und Filmförderung.

Wir geben medienrechtliche Gutachten in Auftrag, um damit in der filmpolitischen Auseinandersetzung argumentieren zu können.

Wir führen Musterprozesse und gewähren unseren Mitgliedern Rechtsberatung - und im Einzelfall Prozesshilfe.

Wir bieten die Möglichkeit, jeden Vertrag durch medienrechtlich versierte Juristen kostenfrei prüfen zu lassen.

Wir betreiben mit der Initiative German Documentaries eine Plattform für einen effizienten Auslandsvertrieb deutscher Dokumentarfilme.

Wir organisieren Reisen zu internationalen Festivals, Messen und Märkten im Rahmen der German Documentarys Initiative.

Wir bieten auf regionaler Ebene die Möglichkeit zum direkten Erfahrungsaustausch unter Filmemachern und Produzenten.

Wir bieten eine vergünstigte Anschluss-Mitgliedschaft an das Europäische Dokumentarfilm-Netzwerk EDN.

  • WIR SIND ...

    ... Deutschlands größter Filmverband!

    Filmschaffende aller Professionen und Sparten wie RegisseurInnen, ProduzentInnen, AutorInnen, EditorInnen, Ton- und Kameraleute sind in der AG DOK organisiert und finden dort:

    • ein professionelles Netzwerk mit schneller gegenseitiger Unterstützung in den Regionalgruppen und über eine interne Mailingliste

    • günstige und maßgeschneiderte Fortbildungen über die AG DOK-Akademie

    • kostenfreie Steuer- und Rechtsberatungen von ausgewiesenen Experten

    • Vergünstigungen bei Filmversicherern, Software-Anbietern, Veranstaltern von Fachtagungen u.a. sowie einen kostenlosen Presseausweis

    • regelmäßige branchenspezifische Informationen zu aktuellen Themen

    • praktisches Know-how und Tipps, zB. zu Förderanträgen, Filmvermarktung und –verwertung, Sendeplatzanalysen u.v.m.

    • effizienter Auslandsvertrieb deutscher Dokumentarfilme, Präsentationen deutscher Dokumentarfilme bei ausländischen Festivals und Messeteilnahmen über die Initiative German Documentaries

    Bei uns werden Konkurrenten zu Kollegen.

  • UNSERE LEISTUNGEN

    Die AG DOK bietet ihren Mitgliedern – über die gegenseitige Unterstützung im Rahmen des Netzwerks und der Regionaltreffen sowie die sehr günstigen Fortbildungen in der AG DOK Akademie hinaus – eine Reihe von Leistungen. Dazu gehören:

    • je eine kostenfreie Erstberatung durch unsere medienrechtlich versierten Anwälte und Steuerberater im Wert von bis zu 240 Euro pro Jahr
    • gezielte juristische Beratung in Fragen der Künstlersozialkasse (KSK) für Versicherte und Abgabepflichtige im Wert von bis zu 120 Euro pro Jahr
    • Rabatte bei Haftpflicht- und zwei Paketversicherungen Film im Wert von bis zu 1.150 Euro
    • Rabatte bei assoziierten Verbänden, Fachveranstaltungen, weiteren Versicherungen und Broadcast-Technik-Händlern von jährlich bis zu 330 Euro
    • kostenfreier Presseausweis (bei Vorliegen der Berechtigung) im Wert von 80 Euro
    • Abonnement des filmpolitischen Informationsdienstes Black Box mit acht Ausgaben im Jahr im Wert von 80 Euro
    • diverse Ermäßigungen bei Akkreditierungen für Dokumentarfilm-Festivals
    • Nutzung unserer Wissensdatenbank "KnowledgeBase", die sukzessive erweitert wird und sämtliche relevante Wissensthemen rund ums Dokumentarfilme-machen verständlich aufbereitet
    • Nutzung des AG DOK-internen Netzwerks (Mitglieder-Postlist), in der sich über 700 Profis mit Tipps und Tricks nach Kräften gegenseitig unterstützen – im Wert von: unbezahlbar!


     INTERESSIERT? - dann werden Sie doch jetzt MITGLIED IN DER AG DOK

    ODER NOCH FRAGEN? - dann freuen wir uns über Ihren Anruf (069 - 62 37 00) oder eine MAIL

  • MITGLIEDSBEITRÄGE

    Die Mitgliedschaft in der AG DOK gibt es zu folgenden Tarifen:

    • 27,50 Euro pro Monat* / 330 Euro pro Jahr (Regelsatz).

    • 22 Euro pro Monat* / 264 Euro pro Jahr für Mitglieder, deren zu versteuerndes Jahres-Einkommen unter 10.000 Euro liegt (Nachweis erforderlich).

    • 16 Euro pro Monat* / 192 Euro pro Jahr für Mitglieder, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 4.000 Euro unterschreitet sowie für Mitglieder, die das Rentenalter erreicht haben und sich aus der aktiven Filmarbeit zurückgezogen haben (Nachweis erforderlich).

    • 8 Euro pro Monat* / 96 Euro pro Jahr für Studierende, Teilnehmer an berufsbezogenen Ausbildungsgängen und Berufsanfänger im ersten Jahr nach Abschluss der Ausbildung oder des Studiums (bei Vorlage einer Bescheinigung).

    • Firmen- und Partnertarif: Für Firmen und Institutionen wie Medienwerkstätten u.ä. gilt folgende Sonderregelung: bezahlt ein Mitglied der betreffenden Firma den Regelsatz, können alle weiteren Firmenangehörigen ohne gesonderten Nachweis den ermäßigten Beitrag von 192 Euro/Jahr in Anspruch nehmen.


      Der Austritt ist jeweils zum Ende des Jahres (31.12.) bzw. Halbjahres (30.06) mit einer formlosen Nachricht an buero@agdok.de möglich.


      *Zahlungsweise des Beitrags wählbar zwischen jährlich oder halbjährlich, um so die Anzahl der Buchungen und damit auch unsere Buchhaltungskosten so gering wie möglich zu halten. (Ausnahmen in begründeten Einzelfällen bitte direkt mit der Geschäftstelle klären).


      Neugierig geworden?
      Dann finden Sie hier eine Übersicht unserer Leistungen.


              Hier die vollständige Beitragsordnung der AG DOK.

  • DER VORSTAND

     
    Thomas Frickel
    - Vorsitzender und Geschäftsführer

    Autor, Regisseur und Produzent von kurzen und programmfüllenden Dokumentarfilmen für Kino und Fernsehen.

    Als Geschäftsführer der AG DOK liegen die Schwerpunkte seiner Tätigkeiten in der Leitung und Koordination der Verbandsaktivitäten sowie in der film- und medienpolitischen Arbeit für den Dokumentarfilm in Deutschland.

    Thomas Frickel ist Mitglied im Verwaltungsrat und im Präsidium der Filmförderungsanstalt (FFA), im Verwaltungsrat der VG Bild-Kunst, Deligierter der Wahrnehmungsberechtigten in der Berufsgruppe 2 (Journalisten, Autoren und Übersetzer von Sachliteratur) der VG Wort, Beirat für den Bereich Darstellende Kunst in der KSK und Vertreter der AG DOK im Fachausschuss Medien des Deutschen Kulturrates. Zudem ist Thomas Frickel Gründungsmitglied des European Documentary Network (EDN).

    Weitere Informationen zu Thomas Frickel.
    Kontakt: frickel@agdok.de


      

     Alice Agneskirchner
    - 2. Vorsitzende der AG DOK
    Autorin, Dozentin und Regisseurin.

    Alice Agneskirchner studierte Politologie, Deutsche und Vergleichende Volkskunde sowie Theaterwissenschaft in München sowie Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen ''Konrad Wolf'' in Potsdam-Babelsberg.

    Alice Agneskirchner ist Mitglied der Deutschen Filmakademie sowie 2. Vorsitzende der AG DOK.

    Weitere Informationen zu Alice Agneskirchner.
    Kontakt: alice.agneskirchner@berlin.de

     


    Petra Hoffmann
    - Schatzmeisterin
    Petra Hoffmann ist Autorin, Regisseurin und Produzentin, sie lebt in Köln und arbeitete als Aufnahmeleiterin, Produktionsleiterin, Production-Coordinator, Producerin und PR-Beraterin – u.a. mit den Regisseuren Heinrich Breloer, Dominik Graf, Caroline Link, Friedemann Fromm, Marianne Lüdcke zusammen.

    Um die Produktionsbedingungen von unabhängigen FilmemacherInnen zu stärken, ist sie zudem Mitglied im Filmbüro NW, im TOP:Talente e.V., im LaDOC Frauennetzwerk und bei Pro Quote Regie e.V.

    Seit 2015 ist sie im Regionalvorstand der AG DOK WEST tätig, mit dem sie als erste AG DOK-Region einen Sitz im WDR-Rundfunkrat erstritten hat. Außerdem setzt sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in den Medien ein. Seit 2016 ist Petra Hoffmann Schatzmeisterin im Vorstand der AG DOK, in dem sie ihr Hauptengagement auch in der filmpolitischen Arbeit sieht.

    Weitere Informationen zu Petra Hoffmann.
    Kontakt: HOPE_Medien@web.de


     
    Doris Metz
    - Vorstandsmitglied
    Doris Metz ist Autorin, Regisseurin und Journalistin, lebt in München und macht seit 1996 Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen – vorwiegend für öffentlich-rechtliche Sender. Sie hat auch produzentische Erfahrungen als Co-Produzentin und als (Rucksack-)Produzentin. Davor hat sie sich zehn Jahre als Redakteurin der Medienseite der Süddeutschen Zeitung hauptberuflich mit Film, Fernsehen und den medialen Entwicklungen im In- und Ausland beschäftigt.

    Neben dem Filmemachen arbeitet sie heute als Gutachterin und betreut Stipendiaten-Projekte im Rahmen des Gerd Ruge-Stipendiums und des europäischen Nipkow Programms. Seit den 1990er Jahren sitzt Doris Metz regelmäßig in nationalen wie internationalen Fach-Jurys bei großen Dokumentarfilmfestivals, bei Film- und Fernsehpreisen und namhaften Fernsehfilm-Festivals. Gemeinsam mit Kolleginnen engagiert sie sich im Pro-Quote-Regie-Arbeitskreis innerhalb der AG DOK für mehr Chancengleichheit in unserem Berufstand und mehr „weiblichem Blick im Film“.

    Weitere Informationen zu Doris Metz.
    Kontakt: info@dorismetz.de
     
     


    Elisabeth Mayer
    - Vorstandsmitglied
    Elisabeth Mayer ist Journalistin, Autorin und seit 1996 Dokumentarfilm-Regisseurin mit Dreharbeiten auf allen fünf Kontinenten. Sie lebt in München, war Reporterin für die Abendschau des BR und arbeitete in freier Autorentätigkeit sowie als Regisseurin für SR, NDR, Bavaria Film, Eikon, Tellux, Storyhouse Productions, Made in Munich, Planet TV, für die SOS Kinderdörfer weltweit und als Dozentin an der FH Deggendorf, Lehrstuhl Medientechnik.

    Ihr filmpolitisches Engagement begann 1999 mit dem Eintritt in die AG DOK und parallel dazu mit medienpolitischen Arbeiten innerhalb des BR. Sie ist Gründungsmitglied vom Netz-Werk e.V., der Mitarbeitervereinigung im BR, die die Kindergärten und Freienvertretung erkämpfte. Von 2012 bis 2014 war sie gewählte Freienvertreterin im Bayerischen Rundfunk. Seit 2015 ist sie zudem in der Freienkommission von ver.di sowie Regionalvorstand der AG DOK Bayern und seit 2016 im Vorstand der AG DOK.

    Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die kritische Zusammenarbeit mit ARD/ZDF, die Beobachtung und Begleitung der Umstrukturierungsprozesse im Rahmen der Trimedialität und Geldknappheit mit besonderem Augenmerk auf die Stärkung des Dokumentarfilms (abendfüllend und 45 Minuten).

    Weitere Informationen zu Elisabeth Mayer.
    Kontakt: madoudou64@hotmail.com

     

    David Bernet
    - Vorstandsmitglied
    David Bernet ist Autor und Regisseur von Dokumentarfilmen. Er studierte Literaturwissenschaft in Wien und Berlin.

    Seit 2013 ist er Vorstandsmitglied der AG DOK. Schwerpunkt seiner Arbeit für die AG DOK bildet den Aufbau der Honorarkommission Non-Fiktion, die sich in Zusammenarbeit mit anderen Urheberverbänden um eine deutliche Verbesserung der Honorar-Bedingungen für Regisseure und Autoren bemüht.

    Weitere Informationen zu David Bernet.
    
Kontakt: d.bernet@atmosfilm.de


     
     

    Dr. Thorolf Lipp
    - Vorstandsmitglied
    Thorolf Lipp ist Filmemacher und Inhaber der Arcadia Filmproduktion. Als Medienanthropologe unterrichtetet er an diversen Hochschulen, u.a. den Universitäten Johannesburg, Wien, Mainz, Münster, Göttingen, Bayreuth, Friedrichshafen und der FU Berlin.

    In seiner Funktion als AG DOK-Vorstand engagiert sich Thorolf Lipp u.a. bei der Weiterentwicklung der AG DOK-Akademie sowie in medienpolitischen Fragen (Filmerbe, Medienqualität, Zukunft des ö/r Rundfunks).

    Er vertritt die AG DOK im Vergabeausschuss des Kulturwerks der VG Bild-Kunst sowie in den Ausschüssen "Europa und Internationales" und "Kulturerbe" des deutschen Kulturrates. 
Zudem ist Thorolf Lipp Leiter der mitgliederstärksten AG DOK-Region Berlin-Brandenburg, wo er regelmäßig Veranstaltungen und Aktivitäten organisiert.

    Weitere Informationen zu Thorolf Lipp.
    Kontakt: lipp@arcadia-film.de
     
     

    C. Cay Wesnigk
    - Vorstandsmitglied
    C. Cay Wesnigk ist Regisseur, Autor, Produzent und Vorstand der OnlineFILM AG. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Fachbereich Visuelle Kommunikation. Im Jahr 1987 gründete er die C. Cay Wesnigk Filmproduktion und produziert seit dem Spiel-, Dokumentar-, Werbe- und Experimental-Filme.

    

Schwerpunktmäßig engagiert sich Wesnigk als Vorstand der AG DOK für die Themen Archive und Archivierung, Internet Präsenz und Internet Verwertung von Filmen, Urheberrecht und dessen Entwicklung.

    Im Rahmen der German Documentaries ist er verantwortlich für die Projekte IDFA Festival und Forum und die Partnerschaft mit dem BSB, der Vereiningung Türkischer Dokumentarfilmer, die einmal jährlich ein Festival ( 1001 Filmfestival) mit deutscher Beteiligung ausrichten.
    
Seit 2013 vertritt Wesnigk die AG DOK in der Inititiative Urheberrecht. 
Seit 2010 ist er von den Mitgliedern der Bild-Kunst gewählter, ehrenamtlicher Verwaltungsratsvorsitzender der VG Bild-Kunst für die Berufsgruppe III (Filmurheber und Produzenten) und Vorsitzender des Kulturwerkes der BG III. Von 2008 bis 2014 war er Vorstandsmitglied des EDN (www.edn.dk). 


    Seit 2001 ist Wesnigk Vorstandsvorsitzender der Onlinefilm AG, einer Initiative von über 140 Filmemachern und Produzenten, die die digitale Verbreitung und Verwertung Ihrer Filme über eine gemeinsame Plattform selbst in die Hand nehmen. Diese Möglichkeit wird auch allen AG DOK-Mitgliedern ohne Grundkostenbeitrag zur Verfügung gestellt.



    Weitere Informationen zu Cay Wesnigk.
    Kontakt: wesnigk@onlinefilm.org


     
     
    Susanne Binninger
    - kooptiertes Vorstandsmitglied
    Susanne Binninger ist Filmemacherin und Produzentin in Berlin. Als Autorin und Regisseurin von künstlerischen Dokumentarfilmen interessiert sie sich für gesellschaftliche Phänomene wie die Konstruktion von Identität und Geschlecht. Ihr Film „Reine Männersache“ über die männliche Rollenbilder war für den Grimme-Preis 2011 nominiert.

    Susanne Binninger war als Producerin für dokumentarische Formate tätig, und hat 2009 zusammen mit Andreas Goldstein die Produktionsfirma Oktoberfilm gegründet. Sie engagiert sich als Mentorin für junge Filmemacherinnen, produziert ausgewählte Nachwuchsprojekte von Regisseurinnen, und ist Mitglied von Pro Quote Regie. Sie lehrt Dokumentarfilm an verschiedenen Filmhochschulen (dffb, Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, filmArche Berlin). In der AG DOK hat sie von 2009 bis 2013 die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg geleitet, kuratiert Seminare in der AG DOK-Akademie und ist Delegierte in der Sektion „Arbeit und Soziales“ des Deutschen Kulturrats.

    Weitere Informationen zu Susanne Binninger.
    Kontakt: s.binninger@gmx.de
     
     
    Fotos von Thomas Frickel, Alice Agneskirchner, David Bernet, Thorolf Lipp und C. Cay Wesnigk von: Hans Albrecht Lusznat

  • IN IHRER REGION ...

    Die AG-DOK-Regionen organisieren regelmäßig Veranstaltungen für AG-DOK-Mitglieder. Gäste sind in der Regel willkommen.

    Die AG-DOK-Regionen folgen nicht irgendwelchen Grenzen - es sind lokale Zusammenschlüsse von aktiven Mitgliedern, die auch regional wichtige Informationen für ihre Branche zugänglich machen. 

    REGION BERLIN / BRANDENBURG


    Berlin-Brandenburg bildet mit fast 400 Mitgliedern die stärkste Region der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm. Die zwei staatlichen Filmhochschulen, die zahlreichen Premieren-Kinos, ...

    renommierte Produktions-, Verleih- und Vertriebsfirmen vor Ort sorgen für ein vielfältiges, attraktives Angebot im Dokumentarfilm-Bereich, das nicht zuletzt von zahlreichen AG DOK-Mitgliedern geprägt und getragen wird.

    Unsere Regionaltreffen in Berlin finden in der Regel an jedem dritten Mittwoch im Monat statt. Für genaue Termin- und Themenankündigungen bitte eine Mail senden an lipp@arcadia-film.de, mit der Bitte um Aufnahme in den Berlin-Verteiler (auch für Nicht-Mitglieder möglich).

    Die Treffen dienen dem inhaltlich-fachlichen Austausch und werden als Plattform für Informations-Veranstaltungen genutzt - zu Themen wie cross-media, Vertrieb, Filmförderung, juristische Themenbereiche etc. 

    Auch suchen wir den regelmäßigen Austausch mit dem regionalen Sender RBB sowie mit der regionalen Filmfördereinrichtung, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

    Kontakt:
    Pamela Meyer-Arndt: mailto@meyerarndt.de
    Helge Renner: helge.renner@graniza.com
    Susanne Dzeik: sanne@so36.net

    REGION BAYERN / München


    Montagstreffen
    : Jeden ersten Montag im Monat trifft sich die bayerische AG DOK um 19:30 Uhr zum Gedankenaustausch, Pläneschmieden und kreativen Streitgespräch in München.

    Veranstaltungen: Im Lauf der Jahre haben die DokumentarfilmerInnen - ca. 120 an der Zahl - eine Reihe von Veranstaltungen zu technischen und politischen Filmthemen ausgerichtet. Darunter waren Ton im Dokumentarfilm, Film-Technik, die "Dritte Welt" und die eigene Geschichte der AG DOK, die von Beginn an wichtige Impulse von Münchner FilmemacherInnen erhielt und so auch zur Gründung des Internationalen Dokumentarfilmfestivals führte, das es nun seit über 20 Jahren gibt. Zu den ständigen Veranstaltungen der bayerischen AG DOK zählen die sogenannten "Inselfilmer" auf der Fraueninsel im Chiemsee, einem intensiven Wochenende mit Filmegucken und Diskussionen, das alljährlich im Herbst stattfindet.

    Kennenlernen: Wer sich für Dokumentarfilm interessiert und uns, die AG DOK in Bayern, kennen lernen möchte, möge sich wegen dem genauen Veranstaltungsort + Zeit der Monatstreffen beim Regional Vorstand (an)melden - Kontakt s.u.
    Wir freuen uns über Ihren Besuch!

    Kontakt:
    Wolfgang Landgraeber
    Tel.: 089 17877 802
    Mobil: 0173 7540613
    Fax: 089 17877 803
    Email: Wolfgang.Landgraeber(at)t-online.de

    Elias Chatzis
    Tel: 089 72 30 80 01
    Email: elias.chatzis@yahoo.de

    Elisabeth Mayer
    Email: Elisabeth.Mayer@br.de

    REGION NORD

    Die Region Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 100 Mitgliedern. Die norddeutschen AG DOK-Mitglieder treffen sich unregelmäßig in Hamburg oder Hannover zu Informationsveranstaltungen, Filmvorführungen oder einem Austausch über filmpolitische Themen.

    Dabei geht es etwa um die Arbeitsbedingungen freier Dokumentarfilmer, um Vertrieb und um Filmförderung. Zum Programm gehören auch Begegnungen mit Filmförderern, Fernsehredakteuren und Kulturpolitikern, sowie Veranstaltungen in Kooperation mit Kinos wie dem Abaton und dem Lichtmess unter dem Titel AG DOK ZEIGT.

    Von Zeit zu Zeit organisieren wir gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Verbänden wie den Freischreibern oder dem Bundesverband Filmschnitt Editor, seit 2013 ist die AG DOK Kooperationspartner des Film- und Medienforum Niedersachsen. Auf den Nordischen Filmtagen ist die AG DOK mit Infostand und Seminarveranstaltungen präsent.

    Kontakt:
    Für Bremen und Niedersachsen
    Ulrike Westermann
    E-Mail: film@mediartplus.de
    Telefon: +49 (0) 421 530 431
    Angela Linders
    E-Mail: angela.linders@vkh-filmproduktion.de
    Telefon: +49 (0) 5146 1431

    Für Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
    Susanne Stenner
    E-Mail: s.stenner@gmx.de
    Telefon: +49 (0) 172 6116372
    Martina Fluck
    E-Mail: martina.fluck@yucca.filmproduktion.de
    Telefon: +49 (0) 160 4392130

    REGION WEST / Köln

    Die AG DOK im Westen besteht aus über 100 DokumentarfilmerInnen an Rhein und Ruhr. Zu unseren Mitgliedern gehören AutorInnen, RegisseurInnen, Kameraleute, JournalistInnen und Editoren, aber auch kleinere und größere Produktionsfirmen.

    Neben verschiedenen Vorträgen und Seminaren veranstalten wir ein Mal im Jahr – gemeinsam mit unseren Kollegen der angrenzenden Regionen Belgien und Holland – die DOKFILMWERKSTATT in Monschau. Darüber hinaus kooperieren wir mit der Film- und Medienstiftung NRW (z.B. NRW DOKU TAG) und führen filmpolitische Gespräche mit verschiedenen Dokumentarfilmredaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, mit den MedienpolitikerInnen im Lande, mit dem Filmbüro NW, dem Film- und Medienverband NRW und anderen regionalen Verbänden.

    Seit Anfang 2016 teilen wir uns mit dem Filmbüro NW einen Sitz im WDR-Rundfunkrat.
     
    Ziele für 2016:
    - Etablierung eines AG DOK West Stammtisches (6 x im Jahr) mit jeweils einem Schwerpunktthema und anschließendem Umtrunk.
    - Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Kulturrat NRW, dem Netzwerk Filmkultur NRW und der Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
    - Etablierung der DOK WERKSTATT WEST mit Weiterbildungsveranstaltungen und Filmgesprächen

    Kontakt:
    Petra Hoffmann
    E-Mail: HOPE_Medien@web.de
    Telefon: +49 (0) 221-78949577

    Miriam Pucitta
    E-Mail: miriam@happy-endings.de
    Telefon: +49 (0) 241 56 81 75 16

    REGION HESSEN / Frankfurt am Main

    In der Region Hessen sind aktuell etwa 70 AG DOK-Mitglieder organisiert. Schwerpunkt ist die Region Rhein-Main, erfolgreich produziert wird aber auch in anderen Teilen des Landes, besonders im Raum Kassel. Den kollegialen Diskurs fördern regelmäßige Zusammenkünfte. Als offener Branchentreff dient die "dokumentarfilm.werkstatt" dem internen Erfahrungsaustausch.

    Die AG DOK Hessen ist kompetenter Gesprächspartner der Hessischen Filmpolitik und kooperiert mit andern Branchen-Organisationen, z. B. in der Initiative HessenFilm (mit dabei sind das Filmhaus Frankfurt, das Film- und Kinobüro Hessen und die Vereinigung der Hessischen Filmwirtschaft) zur Neustrukturierung der Hessischen Filmförderung.

    Unter den Dokumentarfilmfestivals in Deutschland zählt das Kassler Film- und Videofest zu einer der ersten Adressen. Kinos wie "Filmladen" in Kassel, "Traumstern" in Lich, "Filmforum" in Höchst, "Caligari" in Wiesbaden, "Orfeos Erben" und "Mal Sehn" in Frankfurt sind bekannt für ambitionierte Dokumentarfilmprogramme.

    In der Frankfurter Naxos-Halle zeigt die Initiative "Naxos-Kino" wöchentlich aktuelle und klassische Dokumentarfilme.

    Kontakt:
    Hannes Karnick
    AG DOK Hessen / Rhein-Main
    c/o docfilm
    Heidelberger Landstr. 89, D-64297 Darmstadt
    Fon 06151 51771
    E-Mail: hannes.karnick@docfilm.de

    REGION SÜDWEST

    Die AG DOK Südwest ist die jüngste der Regionalgruppen, vertreten durch Sabine Willmann in Stuttgart und Sarah Moll in Freiburg. Wir treffen uns mehrmals im Jahr zum Erfahrungsaustausch, Kennenlernen, Pläneschmieden und Diskutieren in Freiburg oder Stuttgart. Unsere Gruppe setzt sich zusammen aus Autorenfilmern, Drehbuchautoren, Produzenten, Kameraleuten, Filmdozenten, Medienpädagogen u.a.

    Die AG DOK ist der größte Berufsverband der Dokumentarfilmemacher in Deutschland. Wir vertreten die Interessen der Autoren, Regisseure und Produzenten, die vorwiegend für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und Kino Dokumentarfilme produzieren - unter anderem auch Absolventen der Filmakademie, die in Baden-Württemberg geblieben sind.

    Gäste sind herzlich willkommen.

    Unsere Termine erfahren Sie, wenn Sie uns eine Mail schreiben. Bitte melden Sie uns Ihr Kommen an:

    Kontakt:
    Sarah Moll
    sarah.llom@googlemail.com
    0761-2928 1974 oder mobil 0179-707 80 92

    Sabine Willmann
    post@sabine-willmann.de
    07144-17693 oder mobil 0172-711 89 41

  • WIR IN DEN GREMIEN

    FFA

     

    Präsidium

    Verwaltungsrat

    Thomas Frickel

    Thomas Frickel

    Prof. Martin Hagemann (Stellvertreter)

    Richtlinienkommission

    Prof. Martin Hagemann

    Europakommission

    Prof. Martin Hagemann

    Kommission für Innovation und Strukturfragen

    Thomas Frickel

    Vergabekommission

    Andres Veiel
    Christiane Büchner


    BKM

     
       

    Dokumentarfilmjury des BKM
    (Stoffentwicklung und Produktion)

    Arne Birkenstock (Vollmitglied)
    Corinna Belz (Vollmitglied)
    Hubertus Siegert (Vertr.)
    Katrin Lemme (Vertr.)
    Thomas Riedelsheimer (Vertr.)

    DFFF

    Beirat

     

     
    Prof. Martin Hagemann
    Thomas Frickel (Stellvertreter)

    KSK

     

    Beirat

     

    VG Bild-Kunst

    Thomas   Frickel      

    Verwaltungsratsmitglied
    (als Regisseur)

    Cay Wesnigk

    Verwaltungsratsmitglied
    (als Produzent)

    Thomas Frickel
    Edda Baumann (Vertr.)

    Kulturwerk
    - Förderbeiräte in der Berufsgruppe III

    Dr. Thorolf Lipp (Sprecher)
    Petra Hoffmann

    Sozialwerk

    Matti Bauer
    Erika Fehse

    Bewertungskommission

     

    Edda Baumeister
    Ute Casper

    VG Wort

     

    Berufsgruppe III (Journalisten)

    Elisabeth Mayer
    Sabine Pollmaier

    Stellvertreter                                

    Thomas Frickel  
    Christoph Boekel
    Matti Bauer

    VFF

     

    Beiratsmitglied

    Thomas Frickel

     

    Fernseh-Workshop Entwicklungspolitik

    Trägerkreis

     



    Robert Krieg 

          

    German Films

     

    Gesellschafterversammlung

    Thomas Frickel

    Beirat

     

    Björn Jensen 

    Deutscher Kulturrat     

     

    Sprecher der Urheber in der Sektion
    "Deutscher Medienrat - Film, Rundfunk und Audiovisuelle Medien"

    Dr. Thorolf Lipp

       

    Fachausschuss Medien

    Thomas Frickel

    Fachausschuss Europa

    Nicole Joens
    Sabine Pollmeier

    Fachausschuss Steuern


    Fachausschuss Bildung


    FA Arbeit & Soziales

    Björn Jensen


    Elisabeht Mayer


    Susanne Binninger
    Sabine Willmann

    Fachausschuss Kulturerbe


    Dr. Thorolf Lipp

    German Films

     

    Gesellschafterversammlung

    Thomas Frickel

    Beirat


    Björn Jensen

    Initiative Urheberrecht

             

    AG DOK Vertreter, Mitglied im Trägerverein

    Cay Wesnigk
    Thomas Frickel (Stv.)  

    FERA

     


    AG DOK-Delegierte in der MV

    (alternierend)

    Cay Wesnigk
    Thomas Frickel
    Alice Agneskirchner
    David Bernet

    onlineFILM AG

     

    Vorstand


    Cay Wesnigk


    Aufsichtsrat

    Thomas Frickel
    Renée Gundelach

    HessenFilm

     

    Vergabegremium                                               

    Sung-Hyung Cho
    Hannes Karnick (Stellvertreter)

    Hessische Filmpreise und Drehbuchpreis    

                                                                                                                                     

    Jury

    Doris Metz

    Rundfunkrat                      

     
    Rundfunkrat Bremen                                             


    Dr. Wilhelm Rösing
    (Stellvertreter für Mariella Gabriel)
    Rundfunkrat WDR Doris Metz
    Robert Krieg



    Stand: 12.04.2017

  • UNSERE GRÖSSTEN ERFOLGE ...

    Die AG DOK ist die film- und medienpolitische Interessenvertretung für den Dokumentarfilm in Deutschland. Wir stehen ein für den Erhalt von dokumentarischen Sendeplätzen, für Kalkulationsrealismus und faire Vergütungsregeln im Umgang mit den Fernsehsendern, für die Stärkung einer unabhängigen Produzentenlandschaft in Deutschland. Wir kämpfen gegen die zunehmende Unterfinanzierung von dokumentarischen und anderen kulturell wichtigen Filmen und engagieren uns in medienpolitischen Fragen wie dem Filmfördergesetz. Die AG DOK hat mit unermüdlicher Lobbyarbeit eine ganze Reihe von Verbesserungen für die Dokumentarfilm-Branche erreicht. Zu unseren wichtigsten Erfolgen gehören:

    • Gründung der AG DOK-Akademie mit regelmäßigen Fortbildungen und Seminaren für Dokumentarfilmschaffende. (2014)
    • Änderung des Verteilungsplans der VFF: Produzenten erhalten 85 Prozent der Ausschüttungen statt bislang 50 Prozent. (2014)
    • Novelle des Filmfördergesetzes FFG: Referenzförderung für Dokumentarfilme bleibt erhalten, die Anforderungen werden erleichtert. (2013)
    • Stärkere Gewichtung von kulturellen Kriterien im Filmfördermodell. (2008)
    • Aufwertung des Dokumentarfilms im Verteilungsplan der VG Wort und Gleichstellung mit fiktionalen Produktionen. (2004)
    • Einführung einer zweiten dotierten Nominierung für Dokumentarfilme beim Deutschen Filmpreis. (2000)
    • Sitz und Stimme für die AG DOK im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA. (1998)
    • Auf Antrag der AG DOK werden in der VG Bild-Kunst Kino-Dokumentarfilme ab sofort verwertungsrechtlich dem Kino-Spielfilm gleichgestellt. Bis dahin erhielten Spielfilme acht- bis zehnmal mehr Geld als Dokumentarfilme. (1993)
    • Einführung der Kategorie “Dokumentarfilm” beim Europäischen Filmpreis. (1989)
    • Die Ausschüttungsbeträge der Verwertungsgesellschaften für frei oder in Koproduktion hergestellte Dokumentarfilme verdoppeln sich durch die Initiative der AG DOK. (1995)


  • GESCHICHTE DER AG DOK

    1980 – Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) wird 1980 nach mehr als einjähriger Vorbereitung von 84 Gründungsmitgliedern in Duisburg ins Leben gerufen. Dem Gründungsvorstand gehören Klaus Volkenborn, Klaus Armbruster, Günther Hörmann, Dietrich Schubert, Hannes KarnickPeter Krieg und Michaela Berger an. Als Geschäftsführer wird Martin Schulz aus Hamburg angestellt.
    Die erste Geschäftsstelle ist im neuen Hamburger Filmhaus angesiedelt. Ein erster Arbeitsschwerpunkt widmet sich der damals schlechten Akzeptanz des Dokumentarfilms unter Filmkritikern. Presseberichte zur Gründung.

    1981 – Während der Kurzfilmtage Oberhausen besetzt die AG DOK die Bühne und stellt „störende Fragen an uns und an das Festival“. Daraus folgt unter anderem der Aufruf zur Realisierung eines „Omnibus-Projekts“ – also eines gemeinsamen Episodenfilms zum Thema „Rüstung und Krieg“.
    Die Mitgliederzahl steigt auf 150.

    1982 – Ein „reisendes Dokumentarfilmfest“ der AG DOK zeigt in Kassel, Erlenbach und Hannover Filme zu Atomkraft, Frieden, Faschismus und Hausbesetzungen.
    Aufgrund der angespannten Finanzlage werden Versteigerungen und Flohmarktverkäufe für den noch jungen Verband durchgeführt.
    Die Mitgliederzahl erhöht sich auf 170.

    1983 – In München entsteht aus Differenzen zwischen der Filmwochen GmbH und der Gegengründung „Filmstadt München“ erstmals die Idee eines eigenen Dokumentarfilmfestivals. Als „Testlauf“ wird es im Folgejahr ein erfolgreiches Dokumentarfilmwochenende geben, das erste Festival findet dann 1985 statt.
    Im Oktober übernimmt Gunter Oehme die Führung der Vereinsgeschäfte.

    1984 – Anfang Januar zieht die Geschäftsstelle von Hamburg nach Frankfurt am Main. Gunter Oehme erhält von April an eine monatliche Aufwandsentschädigung. Zur Stellenbeschreibung gehört das Erstellen eines Dokumentarfilm-Katalogs mit Rechtenachweis.
    Im Frühjahr präsentiert sich die AG DOK mit neuem Logo: blaues Filmband und Kleinschreibung werden den Verband 20 Jahre lang begleiten.

    1985 – Neun Finnische Filmemacher touren auf Einladung der AG DOK bei einem Gegenbesuch (eine achtköpfige AG DOK-Delegation war 1983 zu Gast beim dortigen Filmverband) von Frankfurt über Remscheid, Köln, Oberhausen und Duisburg nach Hamburg und zeigen ihre Produktionen.

    1986 – Ein neuer Vorstand wird gewählt: Günter HörmannWolfgang Bergmann und Thomas Frickel werden zum „geschäftsführenden Vorstand“ gewählt. Dieser erhält den Auftrag, eine Entscheidung „über den grundlegenden zukünftigen Weg“ der AG DOK herbeizuführen.
    Zum Filmfest München präsentiert sich die AG DOK am Gasteig mit einem Bus als Ausstellungsstand und appelliert an Stadt und Land, „den Bestand und die Zukunft des dokumentarischen Films zu sichern.“

    Fotos: Matti Bauer

    In der Mitgliederversammlung berichtete Nina Gladitz von ihrem Prozess mit Leni Riefenstahl, die Gladitz wegen ihrer Dokumentation „Zeit des Schweigens und der Dunkelheit“ auf Unterlassung verklagt hatte, weil Gladitz darin aufdeckte, dass Leni Riefenstahl 1940 für ihren Film Tiefland 60 Sinti und Roma aus dem Sammellager Maxglan bei Salzburg als Komparsen zwangsverpflichtet und nach den Dreharbeiten ohne finanzielle Entlohnung ins Lager zurückgeschickt hatte, wo sie später weiter nach Auschwitz deportiert wurden. Die AG DOK veröffentlicht noch während der Berlinale einen Solidaritätsaufruf und spendet 5.000 DM als Prozesshilfe. Nach Verkündigung des Urteils schrieb Hanno Kühnert am 27. März 1987 in der Wochenzeitung Zeit: „Der denkwürdige Prozeß ging durch zwei Instanzen. Im wesentlichen gewann ihn Nina Gladitz.“

    1987 – Zur Mitgliederversammlung in Berlin legt der Vorstand eine neue Satzung vor, die kulturelle Aspekte der Verbandsarbeit betont. Erstmals werden nach der neuen Satzung drei gleichberechtigte Vorsitzende und drei Stellvertreter gewählt. Thomas Frickel wird zum geschäftsführenden Vorstand ernannt (und ist es bis heute). Die Entscheidung über den Sitz der Geschäftsstelle fällt mit 19:7 Stimmen für Frankfurt am Main.
    Die AG DOK veröffentlicht Solidaritätserklärungen für Peter Krieg (wegen seines Konflikts mit Bundesinnenminister Zimmermann um den Film „Vaters Land“), mit Fritz Poppenberg (wegen der Enteignung seines Films Gestrandete auf hoher See), mit 13 chilenischen Asylanten und mit einer Gruppe von Richtern und Staatsanwälten für den Frieden.

    1988 – In Berlin wird erstmals der Europäische Filmpreis vergeben – allerdings ohne eine Dokumentafilm-Kategorie. Die AG DOK protestiert unter dem Motto „Kein Filmpreis für Lumière“ und organisiert ein Protestprogramm in der Filmbühne am Steinplatz.
    In Mühlheim wird unter Beteiligung der AG DOK das „Europäische Dokumentarfilminstitut“ (EDI) gegründet, das 1997 umbenannt wird in Dokmentarfilminitiative (dfi).
    Die Mitgliederzahl ist stabil bei 167.

    1989 – Der Europäische Filmpreis führt nach den Protesten im Vorjahr erstmals eine Kategorie „Dokumentarfilm“ ein.
    Beim Deutschen Filmpreis gibt es in diesem Jahr dagegen keine Dokumentarfilm-Nominierung, und auch in der Filmauswahl „40 Jahre Bundesrepublik Deutschland – gesellschaftliche Wirklichkeit im Film“ kommt kein Dokumentarfilm vor. Die AG DOK protestiert beim Bundesministerium des Inneren (BMI) dagegen und fordert drei Nominierungen für das Genre.

    1990 – Der Dokumentarfilm wird erstmals explizit im Reglement des Deutschen Filmpreises erwähnt.
    Die AG DOK ruft zur Gründung eines Fördervereins auf, der das Leipziger Dokumentarfilmfestival in der schwierigen Zeit des politischen Umbruchs unterstützen soll und übernimmt dort einen Sitz im Vorstand.
    Ihr zehnjähriges Bestehen feiert die AG DOK in Duisburg und – mit 300 Gästen – in der Leipziger Moritzbastei.

    1991 – Am Münchner Medien-Markt für Bildungsprogramme beteiligt sich der Verband mit eigenem Stand.
    Zur Neufassung des Filmförderungsgesetzes protestiert die AG DOK in schriftlichen Stellungnahmen und einer mündlichen Anhörung gegen die Absicht, die Refetenzschwelle für Dokumentarfilme auf 50.000 Zuschauer heraufzusetzen.

    1992 – Das erste Mitglieder-Handbuch erscheint. Es listet 207 Namen auf.
    Die Ergebnisse der „Documentary“-Förderung geben den 1991 geäußerten Bedenken recht: unter 382 Anträgen aus ganz Europa sind nur sieben deutsche Projekte, lediglich zwei davon sind erfolgreich. In der Folge werden die „Documentary“-Richtlinien liberalisiert, die AG DOK wird nun doch zur Mitarbeit im „Documentary“-Vorstand eingeladen.
    Thomas Hoeren bietet der AG DOK eine Zusammenarbeit in urheberrechtlichen Fragen an.

    1993 – In der Mitgliederversammlung steht das ungerechte Verteilungssystem der Verwertungsgesellschaften am Pranger: Spielfilme erhalten acht- bis zehnmal mehr Geld als Dokumentarfilme. Auf Antrag der AG DOK werden in der VG Bild-Kunst Kino-Dokumentarfilme ab sofort verwertungsrechtlich dem Kino-Spielfilm gleichgestellt.

    1994 – Die ersten der von Thomas Hoeren ausgearbeiteten Musterverträge und „Checklisten“ für Fernsehverträge liegen vor.
    In einem Grundsatzartikel zur Filmpolitik fordert die AG DOK erstmals eine „kulturelle Referenzförderung“. Das Modell wird Jahre später in Zusammenhang mit dem Filmförderungsgesetz diskutiert.
    Außerdem protestiert die AG DOK gegen die Beschlagnahme von Filmmaterial nach einer Razzia bei Wolfgang Landgraeber und unterstützt Helga Reidemeister beim Vorgehen gegen die Verstümmelung ihres Films „Aufrecht gehen“ durch den SFB.
    Die AG DOK initiiert mit Briefen an das Patentamt und an das Justizministerium eine – erfolgreiche – Beschwerdekampagne gegen die Blockade von Verwertungserlösen bei den Verwertungsgesellschaften.

    1995 – Eine gemeinsame Stellungnahme von 17 Bundesfilmpreisträgern und Nominierten aus der AG DOK fordert, auch Regisseure als Preisträger nominierter Filme anzuerkennen.
    Mit einer Satzungsänderung stärkt die AG DOK ihr Profil als Berufsverband: der Verband wird damit von den Mitgliedern ermächtigt, mit Sendeanstalten und anderen Verwertern über Rahmenverträge zu verhandeln und ihre Interessen in Verwertungsgesellschaften wahrzunehmen.
    In Berlin zeigen sich ost- und westdeutsche Kollegen in drei Veranstaltungen „East meets West“ gegenseitig ihre Filme und kommen sich endlich ein Stück nähre. Das schlägt sich auch in den Mitgliederzahlen nieder:
    60 Neueintritte sind ein neuer Rekord. Winfried Junge wird als 300. Mitglied begrüßt.
    Die AG DOK wird offiziell in den Verwaltungsrat der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst aufgenommen.
    Die Ausschüttungsbeträge der Verwertungsgesellschaften für frei oder in Koproduktion hergestellte Dokumentarfilme haben sich durch die Initiative der AG DOK verdoppelt.
    Mit Andreas Schardt verpflichtet die AG DOK für die Rechtsberatung ihrer Mitglieder einen ersten Vertragsanwalt. 1998 kommen mit Christlieb Klages und 2000 mit Christian Füllgraf zwei weitere Vertragsanwälte hinzu.

    1996 – In Paris wird unter Beteiligung der AG DOK als Dachverband das Europäische Dokumentarfilm-Netzwerk (EDN) gegründet.
    Erstmals ist die AG DOK mit ihrem Projekt „German Documentaries“ auf dem Dokumentarfilmmarkt in Marseille mit eigenem Stand präsent.

    1997 – Das Wirtschaftsministerium lehnt Förderanträge auf Untertitelung von Dokumentarfilmen zur Unterstützung des Messeauftritts in Marseille mit dem Argument ab, „da könnte ja jeder kommen“. Der Messeauftritt findet auf eigene Kosten trotzdem statt.
    Die AG DOK wird in den Produzentenbeirat der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH berufen.

    1998 – Das Filmreferat im Bundesministerium für Wirtschaft bewilligt der AG DOK erstmals Fördermittel zur Untertitelung von Dokumentarfilmen für den „German Documentaries“-Katalog und für die Messepräsentation in Cannes.
    Zur Mitgliederversammlung in Berlin präsentiert die AG DOK als einer der ersten deutschen Filmverbände ihren neuen Internetauftritt. Gleichzeitig kann das 400. Mitglied begrüßt werden.Das 400. Mitglied darf von Gerlinde Böhm und Thomas Frickel begrüßt werden.

    Gerlinde Böhm und Thomas Frickel begrüßen das 400. AG DOK-Mitglied.
    Kreativer Protest: Da die Berlinale die Zuteilung eines Messestandes für die Dokumentaristen verweigert hatte, sind AG DOK-Mitglieder mit Bauchläden im Festivalzentrum unterwegs ...

    Die Berlinale verweigert die Zuteilung eines Messestandes. Während der gesamten Filmfestspiele sind AG DOK-Mitglieder deshalb mit Bauchläden im Festivalzentrum unterwegs, um „German Documentaries“-Kataloge und Protestflugblätter zu verteilen.
    Der Deutsche Bundestag beschließt ein neues Filmförderungsgesetz (FFG).
    Die AG DOK erhält 18 Jahre nach ihrer Gründung endlich Sitz und Stimme im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt (FFA), gleichzeitig wird die Referenz-Eingangsschwelle für Dokumentarfilme auf 25.000 Zuschauer gesenkt.
    In ihren „14 Thesen zur Absatzförderung des deutschen Films“ zeigt die AG DOK Lösungswege auf, die in der Folgezeit in die Neustrukturierung der Export-Union bis zur Neugründung von „German Films“ einfließen.

    1999 – Gegen die erneute Weigerung der Berliner Filmfestspiele, der AG DOK einen Messestand im Rahmen des Europäischen Filmmarkts zur Verfügung zu stellen, beantragt die AG DOK eine Einstweilige Verfügung – und gewinnt. Seitdem ist das Label „German Documentaries“ fester Bestandteil des „German Boulevards“ auf der Filmmesse der Berlinale.
    Mit 115 Neuaufnahmen erfährt der Verband in diesem Jahr einen Rekordzuwachs.

    Der Zuwachs an Mitgliedern hält weiter an - das 500. Mitglied wird begrüßt!

    Thomas Geyer wird als 500. Mitglied begrüßt. Um der gesteigerten Mitgliederzahl gerecht zu werden, wird der Vorstand auf acht Personen erweitert.
    In der Auftaktsitzung des von Kulturstaatsminister Michael Naumann einberufenen „Bündnis für den Film“ legt die AG DOK „Zehn Thesen zu (Dokumentar-)Film und Fernsehen“ vor, in der Herbstsitzung in Hof folgt ein weiteres Papier mit AG DOK-“Thesen zur Filmkultur“.
    Im Juni findet der Europäische Dokumentarfilmkongress München mit mehr als 400 TeilnehmerInnen aus aller Welt statt – mustergültig organisiert von Dieter Matzka und Wilma Kiener im Auftrag der AG DOK.

    2000 – In Verhandlungen mit dem Staatsministerium für Kultur und Medien erreicht die AG DOK eine zweite dotierte Dokumentarfilm-Nominierung beim Deutschen Filmpreis.
    Im „Bündnis für den Film“ legt die AG DOK das Konzept einer Deutschen Film-Datenbank als Internetportal zum Deutschen Film vor. Vieles davon wird später das „Deutsche Filmportal“ des Deutschen Filminstituts (DIF) aufgreifen.

    Tag der notariellen Beglaubigung: Die OnlineFILM AG zur Vermarktung von Independent-Filmen im Internet wird gegründet.


    Aus der AG DOK heraus wird die „OnlineFILM AG“ mit dem Ziel gegründet, Independent-Filme im Internet direkt zu vermarkten. Das langjährige AG DOK-Vorstandsmitglied C. Cay Wesnigk wird zum Vorstand der "genossenschaflichen" AG berufen, an der sich viele AG DOK-Mitglieder beteiligen. 2007-2009 erhält www.onlinefilm.org eine europäische Förderung als MEDIA Pilot Projekt.

    Für den „Sender Freies Berlin“ realisiert die Berliner AG DOK eine fünfstündige Dokumentarfilm-Nacht „über Geschichte und Geschichten Berlins". Gerlinde Böhm, Ortrud Rubelt und Gerd Conradt entwerfen dafür die Konzeption und stellen in zehn Themenkomplexen Ausschnitte aus 90 Dokumentarfilmen zusammen. Verklammert wird die Sendung von Moderator Roger Willemsen – bei einer Fahrt über den Berliner S-Bahn-Ring.  


    2001 – Eine erneute Satzungsänderung profiliert die AG DOK noch eindeutiger als Berufsverband. Erklärtes Ziel ist jetzt, „die gewerblichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder zu fördern und wettbewerbswidrigen Zuständen und unzulässigen Allgemeinen Vertragsbedingungen entgegenzutreten“.
    Die AG DOK nimmt Hartmut Bitomsky als 600. Mitglied auf.
    Das Münchner Dokumentarfilmfestival verabschiedet Gudrun Geyer, die das Festival 1985 im Auftrag der AG DOK aufgebaut und 16 Jahre lang geleitet hat.
    German Documentaries präsentiert eine „Deutsche Reihe" beim Festival „Message to Man“ in St. Petersburg.

    2002 – Staatsminister Julian Nida-Rümelin ist Gast der AG DOK-Mitgliederversammlung.
    Mit Abmahnungen an den NDR (stellvertretend für die ARD) und das ZDF erreicht die AG DOK ernsthafte Verhandlungen über Probleme der Dokumentarfilm-Produktion. Im Herbst verhandelt der NDR daraufhin mit der AG DOK einen neuen Standardvertrag für unabhängige Dokumentafilmproduktionen aus.
    Thomas Hoeren lädt zum ersten Mal die dem Verband assoziierten Rechtsanwälte zusammen mit dem Vorstand zu einer gemeinsamen Strategietagung ein, die seitdem einen festen Platz im Terminplan aller Beteiligten einnimmt.

    2003 – Die AG DOK wird vom Kulturausschuss des Bundestages gleich zwei Mal zu filmpolitischen Anhörungen geladen: am 23. Juni zur „Deutschen Filmakademie“ und am 15. Oktober zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes (FFG). Das neue FFG stellt den Dokumentarfilm besser als je zuvor, erstmals erhält die AG DOK auch das Bennenungsrecht für die Vergabekommission.
    Drei AG DOK-Autoren werden als Delegierte der Journalisten-Berufsgruppe in die Mitgliederversammlung der VG Wort gewählt.
    Die Beiratswahl der „Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten“ wird auf Anfechtung der AG DOK hin annulliert und muss wiederholt werden. Die Anfechtung erfolgte im Rahmen der Kampagne zur Beseitigung der so genannten „VFF-Klausel“ in Fernsehverträgen, die besagt, dass Fernsehauftragsproduzenten zur Mitgliedschaft in der „Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten“ gezwungen werden.

    2004 – Der Verband startet mit neuem Design und neuem Logo ins neue Jahr.
    Zum Abschluss einer Veranstaltungsreihe, in der die AG DOK die dokumentarischen Strukturen des WDR erforscht, kommt der damalige WDR-Fernsehchef Ulrich Deppendorf.
    Die VG Wort beschließt auf Antrag der AG DOK die Aufwertung des Dokumentarfilms: er wird von diesem Jahr an mit 80 statt mit 50 Punkten bewertet, Kino-Dokumentarfilme sind dem Spielfilm gleichgestellt.
    Die AG DOK wird Gesellschafter bei „German Films“. Seit dem ersten Aufnahmeantrag im Juni 1995 sind neun kämpferische Jahre vergangen.

    2005 – Die Senderverhandlungen werden vorläufig abgeschlossen: ARD und ZDF verpflichten sich Bürgschaftsregelungen insbesondere für kleine Produzenten deutlich zu lockern und freie Autoren und Regisseure hinsichtlich der Wiederholungsvergütungen den eigenen Mitarbeitern gleichzustellen. Allerdings wird diese Zusage bis heute in der Praxis kaum umgesetzt.
    Die VG Wort zahlt erstmals mehr Geld für Dokumentarfilm-Autoren und schickt – ebenfalls zum ersten Mal – nachvollziehbare Abrechnungen.
    Die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ lädt den AG DOK-Vorsitzenden zur Anhörung in den Deutschen Bundestag. Thema: Der Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland.
    Die AG DOK feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Im Sommer hat sie 757 Mitglieder.

  • SATZUNG

    in der von der Mitgliederversammlung am 27.04.2013 beschlossenen Fassung

     

    § 1 Name und Sitz

    Der Verein führt den Namen “Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V.“ Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts eingetragen. Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Frankfurt am Main.

     

    § 2 Zweck des Vereins ist die

    2.1 „Förderung einer unabhängigen dokumentarischen Filmkultur“. Unabhängige dokumentarische Filmkultur umfasst alle Formen des Filmschaffens. Dazu gehören die Förderung von Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die Nachwuchsförderung, die Unterstützung bereits bestehender filmischer Aktivitäten und Organisationen sowie die Initiierung und Förderung neuer Projekte durch Maßnahmen, die strukturelle Verbesserungen auf den Gebieten der Produktion, des Vertriebs, des Abspiels und der Rezeption von dokumentarischer Film- und Medienproduktion ermöglichen.

    2.2 Der Verein versteht sich als zentrale Kontakt- und Informationsstelle für dokumentarische Filmschaffende, Kinomacher und für alle, die sich dafür interessieren, dass der Dokumentarfilm einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich gemacht wird.

    2.3 Der Verein hat das Ziel, Filmkultur auch in Gegenden Deutschlands zu bringen, die fernab von Ballungsräumen liegen, und das Interesse am Dokumentarfilm in der Bevölkerung auch in Randzonen zu fördern und zu erhalten.

    2.4 Zur Verwirklichung des Satzungszweckes gehört auch die Durchführung filmwissenschaftlicher Veranstaltungen, Fortbildungsveranstaltungen für Dokumentarfilmer, die Pflege des klassischen Dokumentarfilms als Kulturgut sowie die Förderung des neuen Dokumentarfilms.

    2.5 Der Verein hat das Ziel, in den filmpolitischen Auseinandersetzungen in der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit anderen Filmverbänden/-vereinen eine aktive und gestaltende Rolle zu spielen und die Interessen der Filmer und Kinomacher in der Öffentlichkeit, gegenüber dem Gesetzgeber und gegenüber sonstigen öffentlichen Körperschaften und Fachverbänden zu vertreten. Zu diesem Zweck verhandelt der Verein mit Filmförderungsinstitutionen, Sendeanstalten und anderen Verwertern über Rahmenverträge, die den Einzelverträgen der Mitglieder als Minimalbedingungen vorgeschaltet sind.

    2.6 Der Verein hat das Ziel, in Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen, Volkshochschulen, Bibliotheken und Universitäten eine dem Medium Dokumentarfilm adäquate Abspielbasis zu fördern und zum kritischen Umgang mit dem Medium zu erziehen.

    2.7 Der Verein ist auf demokratischer Grundlage aufgebaut und parteipolitisch unabhängig. Er ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

    2.8 Der Verein nimmt die Interessen der Mitglieder bei den Filmverwertungsgesellschaften wahr, soweit er hierzu durch Einzel- oder Generalermächtigung beauftragt worden ist.

    2.9 Der Verein hat das Ziel, die gewerblichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder zu fördern. Der Verein unterstützt seine Mitglieder durch Informationen in berufsbezogenen und juristischen Angelegenheiten.

    2.10 Der Verein verfolgt das Ziel, wettbewerbswidrigen Zuständen und unzulässigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen entgegenzutreten. Dieses Ziel soll insbesondere durch die Geltendmachung von Ansprüchen auf Unterlassung und auf Widerruf gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBG) sowie durch das Aussprechen von Mittelstandsempfehlungen gemäß § 22 Abs. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) erreicht werden.

    2.11 Der Verein ist als Vereinigung i.S. des § 36 UrhG zur Aufstellung gemeinsamer Vergütungsregeln ermächtigt.

     

    § 3 Selbstlosigkeit, Mittelverwendung, Verbot von Begünstigungen, Insichgeschäfte, Zweckbetriebe

    3.1 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

    3.2 Einnahmen, Zuschüsse und Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden.

    3.3 Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

    3.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    3.5 Insichgeschäfte nach § 181 BGB sind zulässig, soweit sie im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung beschlossen sind.

    3.6 Der Verein ist berechtigt, Zweckbetriebe zu unterhalten, die unmittelbar auf die satzungsgemäßen Zwecke gerichtet sind.

     

    § 4 Mitgliedschaft

    4.1 Der Verein umfasst a) Ordentliche Mitglieder b) Fördermitglieder c) Ehrenmitglieder

    4.2 Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

    4.3 Als Fördermitglied können solche natürlichen und juristischen Personen aufgenommen werden, die die Ziele des Vereins in besonderer Weise fördern. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

    4.4 Der Vorstand kann bestimmte Persönlichkeiten, die sich um den Dokumentarfilm verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten ordentlicher Mitglieder, sind jedoch von der Pflicht zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags entbunden.

    4.5 Die Mitgliedschaft erlischt a) durch Tod. b) durch Austritt. Dieser ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. c) durch Ausschluss seitens des Vorstandes (mit ¾ Mehrheit) oder seitens der Mitgliederversammlung wegen vereinsschädigenden Verhaltens. Der Ausschluss seitens der Mitgliederversammlung bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden und vertretenen Mitglieder einer Mitgliederversammlung. d) wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen Zeitraum von 3 Monaten rückständig sind und ihre Zahlung nicht innerhalb einer Frist von 1 Monat nach ergangener Mahnung erfolgt. Mit dem Ausscheiden erlöschen alle Ansprüche gegenüber dem Verein.

     

    § 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

    5.1 Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und haben das aktive und passive Wahlrecht. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Eine schriftliche Stimmrechtsübertragung per Brief oder per Telefax auf ein anderes Mitglied ist möglich. Jedes anwesende Mitglied kann bis zu zwei abwesende Mitglieder vertreten. Die Stimmübertragung ist dem Vorstand spätestens vor Beginn der ersten Abstimmung vorzulegen.

    5.2 Die Mitglieder haben die in einer Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge, außerordentlichen Beiträge und sonstigen Leistungen zu entrichten. Fördermitglieder leisten Zuwendungen nach eigenem Ermessen.

    5.3 Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und, in ihrer Eigenschaft als Mitglieder, keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

    5.4 Der Vorstand ist berechtigt, auf Ersuchen eines Mitglieds in besonderen Fällen den Mitgliedsbeitrag‚ jeweils für die Dauer von maximal zwei Jahren zu ermäßigen, zu stunden oder ganz zu erlassen.

     

    § 6 Geschäftsjahr

    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

     

    § 7 Organe des Vereins

    7.1 Die Organe des Vereins sind a) die Mitgliederversammlung, b) der Vorstand. Dieser besteht aus - dem 1. Vorsitzenden, - dem 2. Vorsitzenden, - dem Schatzmeister und - mindestens 5 Beisitzern. Die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder richtet sich nach der Mitgliederzahl, wobei jeweils 100 Mitglieder durch ein Vorstandsmitglied vertreten werden. Sobald die Mitgliederzahl ein volles Hundert übersteigt, kann ein neues Vorstandsmitglied hinzugewählt werden. Ausschlaggebend ist die Mitgliederzahl am Tag der Jahreshauptversammlung. c) der Beirat.

    7.2 Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende, die den Verein jeweils allein gerichtlich und außergerichtlich vertreten können.

    7.3 Die Mitgliederversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder zur alleinigen Vertretung berufen.

     

    § 8 Beiräte

    8.1 Zur fachlichen Unterstützung des Vorstandes können Beiräte aus sachverständigen Personen gebildet werden. Die Berufung der Beiräte erfolgt durch die Mitgliederversammlung. § 8a Regionen

    8.1 Die Mitglieder des Vereins können Regionalvereinigungen ohne eigene Rechtspersönlichkeit bilden, wenn sich mindestens 50 Mitglieder in einer Region befinden.

    8.2 In den jeweiligen Regionen soll eine regelmäßige Verbandstätigkeit, insbesondere im Rahmen von Veranstaltungen und Treffen, stattfinden.

    8.3 Den Regionen stehen jeweils bis zu drei Regionalvorstände vor, die durch die regionalen Mitglieder gewählt werden. Kommt keine Wahl zustande, können die Regionalvorstände ersatzweise durch den Vorstand des Vereins berufen werden.

    8.4 Die Aufgaben der Regionalvorstände sind: - Organisation und Durchführung regelmäßiger Veranstaltungen - Information der Mitglieder in den Regionen - Ansprechpartner für Mitglieder - Beratung für Neubeitritte in den Verein - Vorbereitung der internen Meinungsbildung und Befassung mit Sachfragen zwecks - Information des Vorstandes und Vorbereitung der Mitgliederversammlung - Beteiligung bzw. Vertretung des Vereins bei offiziellen Anlässen und gegenüber Dritten in Absprache mit dem Vorstand des Vereins

    8.5 Regionalvorstände haben bei der Ausübung ihres Amtes die Interessen des Vereins zu vertreten. Bei Verstößen gegen die Interessen des Vereins sowie auf Antrag von Mitgliedern der Region kann ein Regionalvorstand vom Vorstand des Vereins abberufen werden.

    8.6 Sofern Regionalvorstände durch Wahl bestimmt werden, werden diese für die Dauer von einem Jahr gewählt. Ein Regionalvorstand bleibt auch nach Ablauf dieser Zeit im Amt, bis eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger gewählt sind.

    8.7 Für die Wahl von Regionalvorständen sind die Regionalmitglieder mindestens drei Wochen vorher per Brief, Telefax oder eMail einzuladen. Die Regionalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet die einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden und vertretenen Regionalmitglieder. § 5.1 der Satzung gilt entsprechend.

    8.8 Tritt ein Regionalvorstand zurück oder wird ein Regionalvorstand abberufen, sind in der Region innerhalb von zwei Monaten Neuwahlen durchzuführen. Der Vorstand des Vereins kann einen Regionalvorstand bis zu einer Neuwahl bestimmen.

    8.9 Jede Region erhält ein Budget, das offen gelegt wird und über welches sie frei verfügen kann. Das Budget setzt sich zusammen aus einer vierteljährlichen Regional-Pauschale (für Telefon, Fax, Porto, Büromaterial, Verkehrsmittel am Wohnort, anteilige Büronutzung etc.), einer Aufwandsentschädigung für den Regionalvorstand, die für jede Sitzung gezahlt wird, sowie einem Budget für die Regionalarbeit (z.B. Workshops, Sommerfest, Referenten).

    8.10 Die Höhe der jährlichen Regional-Pauschale, Aufwandsentschädigung und Regionalbudgets sowie weitere Bestimmungen werden in einer Kosten- und Ausgabenordnung für die Regionen geregelt, die vom Vorstand des Vereins erlassen wird, wobei die Mitgliederanzahl der Region sowie der Umfang der Aktivitäten in der jeweiligen Region beachtet werden sollen.

    8.11 Einmal im Jahr soll eine Versammlung des Vorstands des Vereins mit den Regionalvorständen stattfinden.

     

    § 9 Mitgliederversammlung

    9.1 Alljährlich findet mindestens eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu ihr sind vom Vorstand alle Mitglieder einzuladen, schriftlich 3 Wochen vor Termin mit Angabe der Tagesordnung.

    9.2 Anträge zur Mitgliederversammlung sollten 3 Wochen vor Veranstaltungstermin schriftlich dem Vorstand zugegangen sein. Eine Begründung ist beizufügen.

    9.3 Der Mitgliederversammlung obliegen a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes und des Berichts der Kassenführung, Entlastung des Vorstandes, Wahl des neuen Vorstandes. Der Vorstand wird mit einfacher Mehrheit zweijährlich gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Wahl der zwei Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes in einem besonderen Wahlgang zu erfolgen. b) Kassenprüfung. Mindestens ein Mitglied des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer eines Jahres für die Kassen- und Rechnungsprüfung gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Es darf kein Vorstandsmitglied im Sinne von § 26 BGB sein. Die Kassenprüfung hat die Aufgabe, mindestens einmal im Jahr die Buchführung sowie die Kasse zu prüfen. Der Mitgliederversammlung obliegen ferner jede Änderung der Satzung, Entscheidung über die eingereichten Anträge, Aufnahme von Fördermitgliedern, Auflösung des Vereins.

    9.4 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens 1/4 der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich mit der Angabe von Gründen beantragt. Der Vorstand kann außerdem bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.

    9.5 Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche oder außerordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge mit einfacher Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen.

    9.6 Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden zu unterschreiben und von einem anderen Vorstandsmitglied gegenzuzeichnen ist.

    9.7 Beschlüsse der Mitgliederversammlung können auch durch schriftliche, inhaltlich übereinstimmende Willenserklärungen einer einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder getroffen werden.

     

    § 10 Vorstand

    10.1 Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter. Sollte ein Vorstandsmitglied ausscheiden, muss der Vorstand unverzüglich die kommissarische Wahrnehmung der dann offenen Funktion beschließen.

    10.2 Der Vorstand ist bei Bedarf durch einen der beiden Vorsitzenden einzuberufen. Die Einladung hierzu hat in der Regel 8 Tage vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens 2 Tagen bei telefonischer Bekanntgabe. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

    10.3 Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des die Vorstandssitzung leitenden Vorstandsmitglieds den Ausschlag.

    10.4 Über die Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und der/dem Protokollführer/in zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren.

    10.5 Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für bestimmte Tätigkeiten einen angemessenen Kostenausgleich zubilligen.

    10.6 Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung und eine Finanzordnung geben.

     

    § 11 Satzungsänderungen

    11.1 Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden und vertretenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

    11.2 Es müssen 10 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend oder vertreten sein.

     

    § 12 Auflösung des Vereins

    12.1 Der Verein kann aufgelöst werden, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder für die Auflösung stimmen. Erscheinen bei der ersten zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung nicht 2/3 aller Vereinsmitglieder, so ist eine zweite Versammlung einzuberufen. Auf ihr können 2/3 der erschienenen Mitglieder den Auflösungsbeschluss fassen.

    12.2 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

    12.3 Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens bei Auflösung des Vereins sowie Beschlüsse über die Änderung der Satzung, die die Zwecke des Vereins und dessen Vermögensverwendung betreffen, sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

WAS UNS MOTIVIERT

ist eine leidenschaftliche Neugier auf die Wirklichkeit, die ebenso vielschichtig, komplex und spannend ist, wie die Arbeiten unserer Mitglieder, die jedes Jahr mehr als 50 Kinofilme, weit über 1.000 Stunden Fernsehprogramm und immer öfter auch crossmediale Projekte produzieren.

Mit unseren dokumentarischen Arbeiten leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einem lebendigen gesellschaftspolitischen Diskurs, denn kaum ein anderes Medium kann Lebenswirklichkeit so vielfältig und wirkungsmächtig erfassen.

Kaum ein anderes Medium leistet mehr zur Analyse der Hintergründe und Zusammenhänge komplexer sozialer und kultureller Entwicklungen. Und kaum ein anderes Medium weist eine so große Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksformen auf.

Erste Schritte zu Ihrer Präsentation / der OnePager

OnePager bearbeiten