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AG DOK begrüßt die die Investitionsverpflichtung mit Rechterückfall und Kinoquote

from 05.02.2026

Berlin, 5. Februar 2026 – Die Einigung im Streit um ein Investitionsverpflichtungsgesetz wird von der AG DOK begrüßt. Dazu erklären David Bernet und Susanne Binninger, Vorstandsvorsitzende der AG DOK, dem Berufsverband für Dokumentarfilmschaffende:



Mit der heutigen Einigung zur Investitionsverpflichtung und der Freigabe der erhöhten Standortförderung wird die umfassende Reform der Finanzierung des deutschen Films, die in enger Zusammenarbeit der deutschen Produktionsverbände und der Politik möglich wurde, vollendet. Die AG DOK, die an diesem Gesetzesprojekt seit Jahren beteiligt ist, möchte sich bei allen Beteiligten bedanken.



Wir begrüßen, dass die Regelung für eine Investitionsverpflichtung einen Rechterückbehalt enthält, was nichts weniger ist als ein Game-Changer. Wir erwarten, dass sich der wirtschaftliche Spielraum für die Produktionsfirmen dadurch vergrößert und sich neue langfristige Perspektiven für viele Firmen und Kreative eröffnen. Wir gehen davon aus und werden daran arbeiten, dass diese Regeln sich in vielen zukünftigen Eckpunktevereinbarungen mit privaten und öffentlich-rechtlichen Anbietern wiederfinden werden.



Aus Sicht der Kinodokumentarfilmschaffenden ist es sehr erfreulich, dass auch die Kinoquote in das Gesetz aufgenommen wurde. Die Veränderungen des Marktes mit ihren Verschiebungen zum „streaming“ bei privaten wie öffentlich-rechtlichen Anbietern stellen nicht nur eine Herausforderung für die Kinokultur dar, sondern bieten auch neue Chancen für diese einmalige, unverwechselbare öffentliche Ausspielform, die mit dem jetzt vorgestellten Gesetz gestärkt wird.



Wir bedanken uns bei allen, die in den letzten Jahren an dieser Reform mitgewirkt haben. Und wir hoffen, dass mit den unterschiedlichen Teilen der Reform und nicht zuletzt mit der Investitionsverpflichtung der notwendige Aufschwung der deutschen Film- und Fernsehbranche stattfinden kann. Ein Aufschwung, von dem alle Bereiche des kreativen, gesellschaftlich relevanten, fiktionalen wie dokumentarischen Filmschaffens profitieren.



Susanne Binninger & David Bernet - Ko-Vorsitzende der AG DOK

Martin Hagemann - Vorstand der AG DOK

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