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SEMINAR: Interview- und Fragetechniken

28.-29. Juli 2017 in Köln - Dozentin: Loretta Walz

vom 29.06.2017

Interviews sind ein wesentlicher Bestandteil von dokumentarischen Filmen und journalistischer Arbeit. Das Seminar soll sowohl in unterschiedliche Formen der Interviewführung Einblick geben, als auch den Blick auf die Dynamik des Interviewablaufs – insbesondere in langen Interviews – lenken.

Ziel des Seminars ist neben einem intensiven Austausch über die Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Nutzung von Interviews für dokumentarische und journalitische Arbeiten, die Sensibilisierung für den Umgang mit Interviewpartnern sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Aussagen.

Das Seminar richtet sich an alle, die filmisch mit Interviews arbeiten, an Filmemacher/innen und Journalist/innen mit „Grundkenntnissen“. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen.

Sehr gerne können Filmbeispiele mit eigenen – gelungenen oder gescheiterten – Interviews mitgebracht werden. Dazu bitte vorher mit der Dozentin Kontakt aufnehmen: post@loretta-walz.de

 

Inhalt:

1.) Einführung / Aspekte der Interviewführung

Formen der Interviewführung (mit Filmbeispielen):
- Erinnerungsbericht, Erfahrungsbericht, Zeugenaussage, Expertenbefragung
- Interviewführung nach der Methode der Oral History

Planung / Vorbereitung eines Interviews:
- Recherche /Auswahl von Interviewpartnern, Drehort, Team, Technik, etc.
- Qualitative oder quantitative Befragung
- Dreh mit einer oder mehreren Kameras

Vorgespräch, Vereinbarungen, Rechte, Fragestellung im Interview. Wie komme ich zu dem, was ich wissen will?
- Muss ich vorher wissen, was gesagt wird?
- Erfahre ich im Interview tatsächlich nur, was ich schon weiß?
- Zuhören, Sprechen und Schweigen im Interview
- Rolle des Interviewers/der Interviewerin – Rolle des/der Interviewten

Typische „Anfängerfehler“

Beispiele für Interview-Settings

 

2.) Film

„Die Frauen von Ravensbrück“ (90minütiger Dokumentarfilm von Loretta Walz, Grimme-Preis 2006) – mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin

 

3.) Interviewpraxis und Auswertung

Dynamik im Interview: Alter, Geschlecht, Kenntnisstand zum Thema des Interviews, Sprache, Kulturkreis, politische Einstellung, Religion

Authentizität oder Wahrheit? – Faktische Richtigkeit oder Glauben?
- Eigenes Erleben oder angeeignete Geschichte?
- Umgang mit traumatischen Erlebnissen im Interview
- Wie funktioniert Erinnerung? - Erinnerungskulturen
- Unverständnis, Nachfragen, Korrekturen, Umgang mit falsch erinnerten Fakten

Über das Scheitern eines Interviews ...

Interview in fremder Sprache mit Übersetzung/ Dolmetscher/in

“NO-GO-AREAS” im Interview

Auswertung - Objektive oder subjektive Sicht

Auswertung von Interviews für die Montage:
- Protokoll, Transkription und Übersetzung
- Gibt es „gute“ und „schlechte“ bzw. „brauchbare“ und „unbrauchbare“ Interviewpartner/innen?
- Die besondere Geschichte oder das Highlight im Interview?

Wie der Persönlichkeit des/der Interviewten in der Montage gerecht werden?
- Nutzungsrechte und künstlerische Freiheit
- Untertitel oder voice-over
- „Abnahme“ von Interviewsequenzen durch Interviewpartner vor der Veröffentlichung?

 

Dozentin

Loretta Walz hat in ihrer 35jährigen Praxis als Filmemacherin viele Hundert meist lebensgeschichtliche Interviews geführt und diese in langen Dokumentarfilmen verarbeitet. Ihr Schwerpunkt liegt im Themenbereich Geschichte und Biografie und damit in der persönlichen Erinnerung an Selbst-Erlebtes im Kontext der „großen Geschichte“. www.loretta-walz.de

 

WO + WANN

Tagungs- und Gästehaus St.Georg,
Rolandstraße 61, 50677 Köln

Fr., 28.07.2017, 10.00h - 18.00h
Sa., 29.07.2017, 10.00h - 18.00h

 

Teilnahmegebühr

 

Anmeldungen

Für mehr Informationen und/ oder Buchungen bitte eine Mailan Petra Hoffmann: hope_medien@web.de, 0221-78949577 oder 0175-1238323

 

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