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Mediathekenpläne ruinieren die Filmwirtschaft

vom 09.10.2017

Unter Mitwirkung der AG DOK hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) einen Aufruf an die Ministerpräsidenten veröffentlicht. Darin appellieren insgesamt 16 Film-Verbände gegen die uferlose Ausweitung des Telemedienauftrags des ÖR-Rundfunks zulasten einer vielfältigen Medienlandschaft in Deutschland.

Zentrale Forderung ist, dass die öffentlich-rechtlichen Mediatheken nicht losgelöst von der anstehenden Strukturreform der Sendeanstalten sowie ohne umfassende Sachverhaltsklärung ausgeweitet werden sollen. Autoren, Regisseure, Film- und Fernsehproduzenten, Verleiher, Filmtheater, Dokumentarfilmer, Bildungsmedienanbieter und private Sendeunternehmer warnen davor, die Balance zwischen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und einer freien privatwirtschaftlichen Medienlandschaft in Deutschland zu gefährden. „Es werden bisher ausschließlich und einseitig die Interessen der öffentlich-rechtlichen Sender bedient und mit wohlfeilen Expertenmeinungen aus der Wissenschaft gestützt“, so Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO).

Hintergrund des Appells ist ein Vorschlag der Rundfunkkommission der Länder, den Telemedienauftrag – darunter unter anderem die gesetzlich vorgegebenen Verweildauern von audiovisuellen Inhalten in Mediatheken – beträchtlich auszuweiten. Demnach sollen Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender künftig zeitlich weitgehend unbegrenzt und auch auf Plattformen von Drittanbietern, wie YouTube oder Facebook, zur Verfügung gestellt werden können. Die Filmwirtschaft befürchtet, dass diese Änderungen den Substitutionswettbewerb zwischen kostenlosen Mediatheken und kommerziellen VoD-Portalen weiter anheizen. Damit würden zukunftsfähige Online-Märkte wegbrechen und die Finanzierung und Auswertung von Filmen ernsthaft beschädigt.

Bis heute gibt es kein ernsthaftes Angebot der Senderseite zur Kompensation des wirtschaftlichen Schadens, der Deutschlands Produktionswirtschaft durch die öffentlich-rechtlichen Internet-Aktivitäten der Sender. Auch der einprozentige Aufschlag auf das Produzenten-Honorar, den das ZDF -mit Zustimmung der Produzenten-Allianz in seiner Selbstverpflichtung anbietet, ist aus Sicht der AG DOK kein Fortschritt, sondern eine Verhöhnung der Produzentenschaft.

Die AG DOK weist seit Jahren darauf hin, dass zwei Drittel der dokumentarischen Sendungen, die in Deutschland auf öffentlich-rechtlichen Kanälen laufen, von den Sendern nicht voll finanziert werden. Da müssen die Politiker, die jetzt eine Ausweitung der öffentlich-rechtlichen Internetangebote wollen, und erst einmal erklären, wie und wo wir das Geld, das wir selbst in unsere Filme (und damit in die Funktionsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Systems in Deutschland) investieren, zurückbekommen, wenn alles auf Dauer vergütungsfrei und kostenlos im Netz steht.


Die AG DOK hat schon 2015 vor den katastrophalen Auswirkungen der vergütungsfreien Mediathekennutzung durch die öffentlich-rechtlichen Sender gewarnt und die Informations-Broschüre „7 Tage oder ewig?“ an über 600 Rundfunkräte, Medienpolitiker und Entscheidungsträger versandt.

Die Presse-Erklärung der SPIO finden Sie hier.

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