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Helga Reidemeister - Nachruf

von Sabine Rollberg

vom 01.12.2021

 

Helga Reidemeister hat am vergangenen Montag morgen ihre Augen nicht mehr geöffnet, die Augen, die so präzise und unbestechlich gesehen haben.

Helga zielte auf Ungerechtes, Entrechtetes, Rechtloses. Mit einem Blick wie ein Raubvogel stürzte sie sich darauf. Aber wenn sie bei ihren Erkundungen Menschen begegnete, die ihr Mitgefühl verdienten, baute sie tragfähige Brücken der Empathie. Helga war eine Menschenfängerin. Ihr viel fotografierter roter Schal konnte wie ein Band wirken, mit dem sie aus Bekanntschaften Freundschaften strickte. Sie hatte etwas Verbindendes zwischen Rechts und Links, zwischen Apo und Establishment, zwischen den Religionen und Überzeugungen.

Trotz ihrer großen Filmerfolge und zahllosen Preise war sie nicht zu stolz, bei ihrem letzten Film 2015 mit Studierenden auf der Seminarbank zu sitzen und sich beibringen zu lassen, wie man auch im kreativen Dokumentarfilm einen Erzähltext formulieren könnte. Sie hat mit sich und der Sprache gerungen, hat es sich aber mit viel Humor und Gelächter abverlangt.

Humor und Disziplin, Zärtlichkeit und Härte. Als wir zusammen am Filmfestival in Locarno waren, hatte sie einen schweren Autounfall, stand aber wie eine Eins abends beim Empfang unter den Gästen, im Park eines der wunderbaren, inzwischen abgerissenen Palazzi. Ich hatte meine damals noch nicht schulpflichtige Tochter bei mir und Helga nahm sich sofort ihrer an, entführte sie mit vielen atemberaubenden Geschichten durch die Geschichte des Hauses, so dass ich „Business“ erledigen konnte.

Helga erzählte mir vom Tod der eigenen Tochter. Solche Verluste verkraften Mütter kaum. Helga fand einen Weg. Sie fand ihren Trost in vielen Studierenden, denen sie sich in Bozen oder Ludwigsburg als engagierte Vermittlerin des Autorenfilms mit viel Herz widmete. Wenn sie von Ihren „Studis“ sprach, klang das wie eine Liebeserklärung im reinsten Sinne. Sie hat sehr vielen vor allem weiblichen Filmemacherinnen geholfen, ihren Weg zu finden.

Langmut und Beharrlichkeit. Aufgeben war nicht ihre Sache. Trotz schwerer Krankheit hat sie nicht in ihrer Lebenskratft nachgelassen und lange durchgehalten.

Helga, ich weiß dass viele Deiner Freunde und Freundinnen, Deiner Weggefährten und Bewunderer Dich sehr, sehr vermissen werden. Ein Trost für uns alle sind Deine Filme, die so viel Frische und Engagement ausstrahlen, mit diesen Werken und der Erinnerung an einen bezaubernden Menschen bleibst Du für immer bei uns.

Deine Sabine Rollberg

 

Bisher ist vom engeren Kreis, Familie und Freunde, der 29. Mai 2022 als Ehrentag für Helga geplant, an dem alle teilnehmen können. Die Beerdigung wird demnächst im kleinen Kreis stattfinden.

 

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AG DOK online Kondulenzbuch:

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Von keiner habe ich mehr gelernt: für’s Leben und für’s Filmen. So viel.
In tiefer Dankbarkeit.
Michael Möller

 

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Als Helga 1993 nach Ludwigsburg kam und dort auch meine Lehrerin wurde, hat sie uns "Von wegen Schicksal" und "Mit starrem Blick aufs Geld" gezeigt. Ich bewunderte sie für ihre Filme und wusste gleichzeitig, dass ich so nicht würde arbeiten können. Für ihre Filme hat sich Helga verzehrt, ich glaube, das kann man so sagen. Ein jeder davon war gelebtes, oft auch erlittenes Leben.
Helga, ich verneige mich vor Dir und danke Dir für alles, was ich von Dir lernen durfte.
Dominik Wessely

 

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Helga, Du warst für mich eine Lehrerin voll wacher Kritik, Herzlichkeit und tiefem Engagement. Danke für all das, was Du uns im und außerhalb des Studiums mitgegeben hast.
Sarah Moll

 

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Mit großer Trauer habe ich gerade erfahren, dass Helga Reidemeister nicht mehr unter uns ist. Sie war während meines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg meine Professorin und Mentorin, letztres eigentlich auch noch lange nach dem Studium. Gerade gestern ist mir durch Zufall beim Aufräumen ein Brief in die Hände gefallen, den ich Helga geschrieben habe, als ich sie in ihrer neuen Wohnung in Wannsee besuchen wollte und auf sie, wie es mir schien, erfolglos gewartet habe. Helga tauchte dann doch etwas verspätet auf, in ihrer ansteckenden Fröhlichkeit zeigte sie mir dann ihre Wohnung und die Gärtnerei vor dem Haus. Den Brief habe ich mit nach Hause genommen und ihn behalten, obwohl in ihm nichts besonders steht, aber immer wenn er mir durch Zufall in die Hände kommt, taucht der Tag vor meinem inneren Auge auf, ein schöner Frühlingstag, an dem wir wie so oft über Filme und das Leben, den Sinn und Unsinn redeten. Ein Bild wie eine Mehrfachbelichtung. Ich bin sehr froh, sie kennengelernt zu haben, sie war eine inspirierend, konsequente und gleichzeitig einfühlsame Mentorin, die sich für mich ganz oft eingesetzt hat.
Danke Helga für Alles, ich bedauere sehr, dass ich Dich in den letzten Jahren nicht mehr gesehen habe. Das letzte Mal war es 2016 glaube ich, in der Akademie der Künste, zufällig, Du hast gedreht und ich habe mit Kindern einen Filmworkshop geleitet, es war ein flüchtiges schönes Treffen. Auch wenn ich den Brief irgendwann verlieren sollte, werde ich die Momente nie vergessen, an denen wir uns bei Dir, im LCB, oder an der Filmakademie getroffen haben. Ich vermisse Dich.
Nataša

 

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Helga, Deine Wärme und Herzlichkeit, Deine Empathie und engagiertes Eintreten, sie werden uns fehlen. Und nicht nur mit Deinen Filmen bleibst Du bei uns.
Wolfgang Richter

 

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Wir kannten uns gut und lange. Zusammen stellten wir uns der Bürokratie des Lebens und des Films. Helga strebte nach Klarheit, in jedem Brief, den sie formulierte, jedem Exposé und jedem Gespräch, in ihrer unbeugsamen Haltung wollte sie dennoch immer freundlich sein. In unseren Bürostunden haben wir erstaunlich viel gelacht. Immer hat Helga mich liebevoll bekocht, ermutigt, bestärkt und oft zum Feiern eingeladen. Einige Male fuhren wir an die Krumme Lanke zum Schwimmen, sie mochte den See. Helga hat den Schmerz tief empfunden, den Gewalt und Krieg in unserer Welt anrichten. Mich tröstet der Gedanke, dass Helga so viel Gutes, so einen starken und stetigen Wärmestrom in unser Leben gebracht hat. Ich erlebe magische Tage in dieser Woche der Trauer, mit ganz viel Freude und Dankbarkeit.
Petra Franke

 

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Erinnerungen an Helga Reidemeister von Kai Ehlers

Helga war meine Dozentin in Ludwigsburg vor nunmehr 20 Jahren. Und ich glaube es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Ihr Einfluss, Ihre Haltung und Ihr Engagement einen wesentlichen Anteil daran hatten, dass auch ich wie sicher viele ihrer Studierenden heute noch dokumentarisch arbeite. Ich erinnere, wie sie mich einmal bei einer Exposé-Besprechung - stellvertretend möchte ich hoffen - fragte, was wir nicht alle für Bürgersöhnchen wären. Ich empfand das als ungerecht, was konnten wir für unsere Herkunft? Aber natürlich hatte sie einen Punkt. Die Perspektive der eigenen Herkunft kritisch zu reflektieren, ist und bleibt eine wichtige Aufgabe in diesem Beruf. Im Nachhinein habe ich manchmal gedacht, dass sie vielleicht selbst mit der 'Last' von Privilegien gehadert hat. Sie wollte und konnte, glaube ich, sie nicht einfach in Anspruch nehmen. Für mich war sie eine Sozialdemokratin im besten Sinne, Gerechtigkeit war ihr ein starkes Anliegen.

Das Soziale und die sie bedingenden Strukturen, dafür wollte sie uns sensibilisieren. Im Zentrum stand dabei immer der Mensch als Individuum in seiner ganzen Komplexität und in seinem Verhältnis zur Gesellschaft. Selbstlos, leidenschaftlich, integer, widerständig aber herzlich und ungemein engagiert habe ich Helga Reidemeister erlebt. Während des Drehs für meinen Diplomfilm traf ich sie in New York, wo im MoMa eine Retrospektive ihrer Filme lief, und selbst dort hatte sie ein offenes Ohr für meine Belange. Auch Jahre nach dem eigenen Studienabschluss erinnerte sie sich noch an einen und war bereit, sich mit Fragen zur eigenen aktuellen Arbeit zu befassen. Ihr wacher, durchdringender, dabei gütiger Blick ist nicht zu vergessen. Und der schelmische Mund, der auch gerne zu lächeln bereit war. Helga hatte eine starke Ausstrahlung. Später fragte ich mich manchmal, welche auch leidvollen Erfahrungen sie geprägt haben mögen. Einmal hatte sie eine ihrer ersten Kindheitserinnerungen mit uns geteilt. Soldatenstiefel, die über die Straße marschieren, da war sie vier Jahre alt.

Spätestens als sie und ihre Kamerafrau Sophie Maintigneux uns ihren Film "Gotteszell" vorstellten, und davon erzählten, wie sie sich lange nach dem Film persönlich bemühten, einer der Protagonistinnen nach ihrer Haftentlassung zu helfen, den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden, wurde deutlich, dass Filmemachen für Helga eine politische Handlung und Haltung war, die nicht mit Abgabe des Films endet. (Die Grenze zwischen Film und Leben war für sie, so würde ich heute sagen, durchlässig, mit allen damit einhergehenden Herausforderungen.) Doch das hieß keinesfalls, das Mittel einem Zweck unterzuordnen. Das Ästhetische ist politisch, das habe ich bei Helga gelernt und wieviel Arbeit darin steckt, eine gestellte Aufgabe in ihrer Tiefe zu durchdringen, um zu den richtigen ästhetischen Entscheidungen zu kommen und dennoch die eigene Position immer wieder infrage zu stellen. Kompromisse bei der künstlerischen Arbeit, die für sie ein Mittel ästhetischer Erkenntnis war und in der Folge Möglichkeit zur Veränderung, waren ihr ein Dorn im Auge. Da konnte sie hart und unnachgiebig sein. Zu der Frage, was ein Kompromiss ist, ließ sie uns uns gegenseitig vor der Kamera befragen. Das Motto der Dardenne-Brüder, ihre Protagonist:innen zu lieben, ihnen aber nichts durchgehen zu lassen, hat sie sicherlich geteilt. Auf jeden Fall hat sie es angewandt, wenn es um unsere Exposés ging. Aber an welchem Schatz an filmischen Wissen ließ sie uns bei der Besprechung unserer ästhetischen Ideen auch teilhaben!

Einmal gab sie zu, ich glaube es ging um einen russischen Offizier in ihrem Film "Rodina", dem Bösen nicht stark genug begegnet zu sein. Da hatte sie sich die Kraft eines Marcel Ophüls aus "Hotel Terminus" gewünscht. So offen sprach sie mit uns. Viele ihrer Vorbilder, Einflüsse und Inspirationen hat sie uns freigebig in deren Werken und teilweise in Person oder im unnachahmlichen „Dok-Barock" im Ludwigsburger Schloss vorgestellt. Darunter so bekannte Größen wie Frederick Wiseman, Albert & David Maysles, Richard Leacock, D.W. Pennebaker & Chris Hegedus, Jean Rouch & Edgar Morin, Robert Gardner, Marcel Ophüls, Chris Marker, Johan van der Keuken, Eberhard Fechner, Viktor Kossakowsky und viele mehr. Aber auch junge, noch weitgehend unbekannte Filmemacher:innen hat sie uns nahegelegt, wenn deren Filme sie berührt hatten.

In einem Nachruf wird gesagt, Direct Cinema sei ihre Sache nicht gewesen, dafür hätte sie zuviel Anteil genommen. Ich glaube, sie sah sich eher dem Cinema Verité verpflichtet. Sich selbst brachte sie in der Lehre auf jeden Fall maximal ein und ich schließe davon auf ihre Filme. Sie war ganz selbstverständlich ein Gegenüber. Ein Highlight ihrer Lehrtätigkeit war, glaube ich, der von ihr mit initiierte Besuch von Herz Frank im Frühjahr 2003, der uns in einem dreitägigen Seminar eine Vielzahl seiner Filme vorstellte. Darunter "365 Millionen", "Die sieben Simeone" und "Das jüngste Gericht". An ihm beeindruckte sie die Haltung, mit der er seine Filme gemacht hatte, damals in der Sowjetunion, und auch noch danach. Ich erinnere mich, wie sie - da wirkte sie selbst kurz wie eine junge Studierende und nicht wie die renommierte und allseits respektierte Filmemacherin - ehrfurchtsvoll davon berichtete, dass sie ihn nach seinem Drehverhältnis gefragt hatte. Seine selbst sie ungläubig zurück lassende Antwort: 1:4. Unvorstellbar aus heutiger Sicht, aber selbst für Helga, die noch aus der "alten Schule" kam. Sie hat ihre Filme, solange es zu finanzieren war, auf Film gedreht. Ich erinnere mich an die Szene aus "Gotteszell", in der das letzte Bild einer Einstellung, eine der Insassinnen auf ihrem Bett im Gespräch mit Helga, einfriert. Der Film war ausgelaufen, aber das darüber hinaus Gesagte so wichtig, dass sie sich für dieses Mittel entschieden hatte.

 Unser Studienjahrgang gehörte schon der neuen Schule an. Video war im Begriff, an die Auflösung, Empfindlichkeit und den Kontrastumfang des Films heran zu reichen. Aber vor allem war das Material um ein Vielfaches preiswerter. Bei Helga haben wir noch gelernt, der Kameraperson verabredete Zeichen zu geben, wann im Gespräch mit einer Protagonstin die Kamera laufen soll und wann nicht. Diese Konzentration, die Wachheit und die Klarheit über das Wesentliche, das man als Autor:in sucht und braucht für den Film, und doch gleichzeitig offen zu bleiben für das Unerwartete, das Überraschende, die für diese Art der Arbeit erforderlich sind, und die Helga verkörperte, sind für mich heute noch Vorbild. Auch der Mut zur Lücke, in der die Haltung einen Platz finden kann. Ich habe von Helga Reidemeister viel gelernt. Dafür bin ich ihr dankbar. 

 

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Nach langer Krankheit ist Helga Reidemeister, einer der renommiertesten Dokumentarfilmregisseurinnen ihrer Generation, Ende November im Alter von 81 Jahren in Berlin verstorben. Mit scharfsinnigem Blick und stets feministischer Perspektive befasste sie sich mit prekären Lebensverhältnissen und Regionen, drehte viele ihrer Filme in Afghanistan, auch in Sarajevo und dem geteilten Berlin. Ganz nah dran und dabei doch zurückhaltend beobachtend. 2018 war Helga Reidemeister unser Gast bei der DOK.fest Retrospektive. DOK.fest München

 

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Mein erster Gedanke zu Helgas Tod war: Endlich hat sie ihren Frieden!
Die letzten Jahre waren für sie eine "Qualspirale". Es ist für mich unvorstellbar, wie sie nach ihrem Schlaganfall Ende 2016 den stetigen Zerfall ihres Körpers ertragen und dennoch keinen Gedanken an Suizid verschwendet hat.
Helga war meine Dozentin an der Filmakademie Baden-Württemberg. Als ich in ihren Kurs kam, hatte ich nicht viel Ahnung vom Dokumentarfilm, war aber begeistert von ihren Filmen.
Sie strahlte eine widerständige Kraft aus, die zu den anarchischen Anfangsjahren der Filmakademie Baden-Württemberg gepasst hat, sich aber entschieden gegen die entstehende Marktkonformität der Institutionen stellte.
Schon im ersten Jahr des Projektstudiums gab es Drittmittel-Projekte mit dem SWR. Ebo Demand betreute diese und hatte mir sogar ein Thema angeboten, dass er drehen lassen wollte für die Fragestellung "Der Arbeiter im 21 Jahrhundert".
Ich hätte ein Containerschiff bei einer Überfahrt auf hoher See begleiten können. Ich wollte aber lieber einen Film über ein besetztes Haus in meiner Heimatstadt Karlsruhe drehen, das kurz vor der Räumung stand.
Bei Ebo Demand war ich sofort abgeschrieben. Er meinte, ich könne dann gleich einen Film über eine rote Ampel drehen. Helga verstand mich aber und verhalf mir zu einem Entrée in die autonome Szene, indem sie einfach ihren Film "Aufrecht gehen: Rudi Dutschke-Spuren" in dem besetzten Haus vorführte und anschließend eine wunderbare Diskussion entstand.
Nach der Akademiezeit engagierte mich Helga als Tonfrau für ihren Film "Gotteszell-ein Frauengefängnis". Am liebsten wäre ihr gewesen, wenn wir als Team mit Sophie Maintigneux und Sabine Hackenberg im Gefängnis übernachtet hätten. Das war zum Glück nicht erlaubt und so verbrachten wir die Nächte bei glühenden Diskussionen im Restaurant unseres Gasthofes. Für Helga hatte jedes Teammitglied eine Stimme. Seitdem arbeitete ich hauptsächlich als Tonfrau und wurde langsam in Helgas Filmfamilie aufgenommen. Berlin ist nach über 20 Jahren meine Heimat geworden und daran hatte Helga Reidemeister großen Einfluß.
Nic Nagel

 

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Helga und mich verbindet eine enge Freundschaft und eine Reihe gemeinsamer Filme.
Wir trafen uns 1982 in Indien. Mit einem Paket Filme war sie ins Goethe-Institut nach Delhi gekommen. Darunter „Mit starrem Blick aufs Geld“, der Film über ihre Schwester, die sich als Model durchschlug.
Meine erste Begegnung mit einer Westberliner Filmemacherin.
Helga war Anfang Vierzig, hatte schwarze, glänzende Haare und eine warme Ausstrahlung. Was für eine symphatische Frau aus dem Westen, dachte ich.
Ich kam aus Ostberlin.
Helga zeigte „Von wegen Schicksal“. Ihr roter, seidener Schal leuchtete in der indischen Kinonacht. In ihrem Film wurde viel geschimpft und geschrien.
Ich war bestürzt über die Rauheit einer Westberliner Familie.
In Indien schliefen manche Familien auf der Strasse.
Spät Abends zog uns ein Rikschapuller durch das Gedränge des Chandni Chowk. Der alte Silbermarkt war berstend voll. Überall zischten grelle Gaslampen. Eng saßen wir nebeneinander.
Helga sah nur den krummen, schwitzenden Rücken des Rikschapullers, seine dünnen Beine. Sie rannten und rannten auf nackten Solen.
Madame, sagte der Mann lächelnd, als er seine Rikscha stoppte und Helga ausstieg. Da erst bemerkte ich. Helga war empört und verzweifelt. Sie holte einen 20 Dollar Schein hervor.
Du verdirbst die Preise, sagte ich. Fünfzehn Rupien ist die Fahrt wert.
Ich kann es ihm aber geben, sagte sie. Der Rikschapuller war gerührt und erfreut. Er hatte sich in Madame nicht geirrt.
So war sie.
Als wir in Afghanistan drehten, kamen wir nie ohne pralle Beutel mit Apfelsinen zum drehen. Die Kinder waren glücklich. Die Apfelsinen habe ich aus dem Bild geräumt.
Die warmen Felljacken der Kinder auf dem Foto neben Helga, sie hat sie ihnen geschenkt, inmitten der Trümmer von Kabul.
Frierende Kinder im Krieg, Egoismus und Eigennutz - sie war völlig kompromisslos dagegen und kämpfte tatsächlich für eine bessere Welt.
Bis zu ihrem Tod strahlte Helga in warmen, leuchtend roten Farben.
Sie schaute von Innen, mit ihrem Herzen auf die Menschen.
Ihre Filmfamilie nannte sie, ihre „Mitarbeiter“ und ihre so früh verstorbene Tochter hieß Rosa. Neben Rosa wird sie nun liegen.
Für mich und viele andere ist Helga eine Unverzichtbare.
Lars Barthel

 

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Heute vor einer Woche, liebe Helga, bist du auf eine unbekannte Reise gegangen. Obwohl du lange krank warst, war Dein Tod für mich ein Schock und ließ mich sprachlos zurück.
Jetzt muss ich oft daran denken wie wir uns auf unsere UniSeminare vorbereitet haben, Du für die Filmhochschule in Ludwigsburg und die ZeLIG Schule für Dokumentarfilm in Bozen, ich für Seminare im Institut für Publizistik an der FU Berlin. Wenn wir unterwegs waren - wir sind oft zusammen verreist – nach Kitzbühl ins Haus Deiner Schwester Hilde, nach Rügen, ins brandenburgische Schloß Petzow - unvergessen wie Du zurück nach Berlin gefahren bist, nur um bunte Tücher zu holen, weil unser Appartement so trist aussah - oder an die Havel. Egal wo wir waren, Du hattest einen Monitor, einen VHS-Rekorder und viele VHS-Kassetten dabei. So haben wir uns vorbereitet. Draußen schien die Sonne, wir verdunkelten den Raum, haben Dokumentarfilme geschaut und heftig darüber diskutiert.
Unsere Gespräche sind mir in lebendiger Erinnerung. Deine Unerbittlichkeit, Deine Suche nach Wahrheit, nach genauen Definitionen, nach präzisen Worten - halbe Sachen waren nie Dein Ding. Und du warst streitbar. Streitbar im besten Sinne, im Sinne auf der Suche nach Wahrhaftigkeit.
„Aufrecht Gehen“, das war nicht nur ein Filmtitel, sondern Deine Lebenshaltung. Du kämpftest auf der Seite der Entrechteten, der Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen. Dein Film „Gotteszell“ über Mörderinnen im Knast hat mich tief berührt. Denn die Nähe, die Du zu den Knastfrauen aufbauen konntest, das warst Du mit Deiner Wärme, Deiner Zuversicht, Deinem Vertrauen. Du hast die Frauen ernst genommen und das haben sie gespürt. Einmal sagtest Du mir, Du könntest nie Filme über Menschen machen, die du nicht magst und das merkt man Deinen Filmen an. Das widerständige Denken der Menschen, das hat Dich interessiert, nicht das Angepasst-Sein.
„Direct cinema“ war hingegen nicht Deine Sache. Du hast Dich eingemischt, Du hast Dich angreifbar gemacht und Dir nichts geschenkt wie bei Irene Rakowitz in „Von wegen Schicksal“. Das war eine große Stärke von Dir. Und dennoch hast Du einen Film über Richard Leacock, einem der Begründer des „direct cinema“ realisiert. Du wolltest mit der neuen Technik der Hi8-Kamera experimentieren und hast den Film selbst gedreht - neugierig wie Du warst. Den Film „It’s just a Boxing Match“ haben wir in der Alice Salomon Fachhochschule auf VHS geschnitten. Welch ein Wahnsinn! Und Du warst unermüdlich. Stets auf der Suche nach dem besten Ergebnis.
2015 hast Du im Keller einen Koffer mit Fotos entdeckt. Ein sagenhafter Fund! Die Fotos sind in den 1970er Jahren im Märkischen Viertel entstanden als Du dort als Sozialarbeiterin gearbeitet hast. Über die Ausstellung mit Deinen Fotos hast Du Dich sehr gefreut und Du fandest den Eröffnungsabend „besonders anrührend“. Dass wir zu Deinem 75. Geburtstag im Bundesplatzkino eine Werkschau mit Deinen Filmen machen konnten tröstet mich. Du bist zu jeder Vorstellung gekommen und hast mit uns und dem Publikum ausgiebig diskutiert.
Wir haben uns vor 33 Jahren kennengelernt, im Sommersemester 1988 bei den Publizisten an der FU Berlin. Du warst Dozentin für Dokumentarfilm und ich Tutorin. Seitdem haben wir uns nicht mehr aus den Augen verloren.
Du hast zwar Deine Augen für immer geschlossen, aber Du hast soviel zurück gelassen, nicht nur Deine großartigen Filme, sondern auch Deine Art zu leben, zu denken, Deine Herzenswärme und Deine Großzügigkeit. Danke Helga für alles. Mir wird Dein Lachen, Dein Humor und vor allem Dein kämpferischer Geist fehlen.
Deine Gerlinde (Waz)
 

 

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Bernhard Hetzenauer, 6.12.2021

2006 studierte ich Bühnengestaltung in Wien und hatte von Dokumentarfilm und seinen unzähligen Formen keine Ahnung. Trotzdem sollte mein Diplom ein Film über Straßenkinder in Ecuador werden. Mein Professor stellte eine Verbindung zu Helga her, mit der ihn selbst eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Würde sie das Projekt mitbetreuen? Erst sollte es ein persönliches Treffen geben. Helga empfing mich in Bozen mit wachen Augen und einer Herzenswärme, die mir gleich die Sprache verschlug. Erst war sie mit einer Zusage vorsichtig. Doch nach dem Rohschnitt-Screening sagte sie, ohne zu zögern, ihre Betreuung zu. Ihr war sofort klar, wie blank ich war, was Dokumentarfilm, seine Geschichte und seine Vertreter betraf. Doch Helgas enormes Reservoir an Wissen, ihre Geduld, ihre Begeisterung und glasklaren, aber auch messerscharfen Anmerkungen (gerade, wenn es um Ideologie ging) waren ansteckend und katapultierten den naiven Kunststudenten, der ich war, in eine neue Welt von filmischem Denken und Reflexion. Den Termin der Diplompräsentation in Wien verpasste Helga, weil der vorabendliche Sturm das deutsche Schienennetz lahmgelegt hatte. Aber das war unwichtig. Sie kam nach Wien, eben einen Tag später. Versprochen ist versprochen. So war Helga. Und das Abendessen beim Perser an diesem Abend und Helgas Beobachtungen zu meinem Film waren viel wichtiger als alle Diplomkommissionen oder Präsentationen der Welt zusammen. Aber nicht nur filmisch eröffnete mir Helga eine neue Welt. In der Bozner Frauen-WG ihrer Zelig-Studentinnen, in der sie mich damals für eine Nacht untergebracht hatte, lernte ich eine junge Kamerafrau mit ebenso wachen Augen wie denen Helgas kennen. Aus dieser Begegnung entstand eine große Liebe, die von Helga auch noch Jahre danach manchmal aus dem nahen Berlin, manchmal aus dem fernen Berlin, aber immer wieder begleitet wurde.
Bis heute ist der Begriff der "Denkbilder", auf die Helga solchen Wert legte, essentiell in meiner filmischen Arbeit. Durch Helga lernte ich viele der Dokumentaristen kennen, die bis heute mein Verständnis von Dokumentarfilm prägen und Messlatte für Haltung, Form und Qualität des Dokumentarischen sind: Johan van der Keuken, Joris Ivens, Santiago Alvarez, Herz Frank, Victor Kossakovsky oder Fernando Birri, um nur ein paar zu nennen. Helga war auch die erste, die mir "Sans Soleil" näher brachte. Für eines unserer Treffen hatte sie den kompletten Offtext des Films ausgedruckt. Sie überreichte ihn mir und schwärmte, wie sehr Markers Film ihr und ihren Kommilitonen an der Filmschule vor Jahren selbst ein neues Universum eröffnet hatte. Die Liebe für die Filme des großen Jonas Mekas teilten wir damals bereits. Auch Helgas Filme, nicht zuletzt "Von Wegen Schicksal" verstärkten den Sog in diese neue Welt: DAS konnte Film also auch sein? DIESE RADIKALITÄT konnte man in eine filmische Form gießen? Ein unbedingtes Naheverhältnis. Der Dokumentarfilm konnte Menschen also tatsächlich transformieren. Kein Mensch sonst hat mir die Kraft, Inspiration und Liebe im und zum Dokumentarischen so nahe gebracht wie Helga Reidemeister. Kein Filmschaffender war ein solches Vorbild wie sie an Haltung, Solidarität und unbedingtem Humanismus, in einer Welt die zunehmend aus den Fugen geriet. Während viele von Helgas KollegInnen die Ideale ihrer 68er Jugend wie Eidechsen abstreiften, tat Helga dies nie. Tief geprägt durch ihr persönliches Verhältnis zu Rudi Dutschke oder Ernst und Karola Bloch blieb sie ihrer sozialen und unbedingt demokratischen Haltung immer treu. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch Helgas filmische Begegnungen, Themen und Erzählungen. Helga war immer bestens informiert, wusste, wo die Ungerechtigkeiten unserer Zeit waren. Und sie litt persönlich daran. Nicht erst seit Rosas tragischem Tod, dem sie sich mit solcher Tapferkeit stellte. Bei Helga war das Anteilnehmen nicht eine bloße Geste. Sie fühlte das Leid der anderen am eigenen Körper. Deshalb machte sie Filme. Deshalb war Helga so radikal. Deshalb forderte sie dies auch von ihren StudentInnen. Sie wollte der gesellschaftlichen Gleichgültigkeit Filme entgegensetzen, Geschichten von Menschen, die den Mund aufmachten und sagten "Stop! Es reicht!". Fast immer waren dies Geschichten von Frauen, die trotz zahlreicher Widrigkeiten und Schicksalsschläge nie aufhörten, zu kämpfen, um sich einen würdigen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Menschen, die ihre Werte und Haltungen unter allen Umständen verteidigten. Sei es im Knast, im Widerstand gegen die Taliban und deren archaisches Patriarchat, oder gegen die drohende Aushöhlung des Individuums im überbordenden Kapitalismus nach der Wende.
Viele, viele Jahre blieb Helga ihrer ehemaligen Westberliner WG von damals, wo auch Rudi Dutschke ein- und ausgegangen war, treu. All ihr Leben war in dieser Wohnung versammelt. Unzählige Fotos, Briefe, Postkarten, Schallplatten, die von Helgas unermüdlichem Dienst am Menschen, an seiner Würde und Freiheit zeugten. Das Filmgedicht über die Schönheit des Lebens, von dem sie so oft gesprochen hat, hat Helga nie gedreht. Doch die alte WG war vielleicht das schönste Zeugnis für Helgas tiefe Anerkennung und Wertschätzung von Poesie. Lang hat Helga versucht, diese Wohnung zu halten, trotz der vielen Stiegen bis nach oben. Doch irgendwann, als es mit dem Gehen immer schwieriger wurde, musste sie ihr Reich schweren Herzens aufgeben. Trotz allem flog sie immer wieder nach Afghanistan, dieses Land, dessen Menschen sie so lieb gewonnen hatte, ließ sich nichts anmerken, hielt durch und kämpfte, drehte immer wieder auf Film, obwohl das Geld der Filmförderung dafür fehlte. Ihre Teammitglieder trugen all dies selbstverständlich mit. Sie wussten, wenn man mit Helga arbeitet, ist das etwas Anderes, etwas Besonderes. Etwas, das es so nicht mehr gibt. Helga marschierte unermüdlich für den Frieden, weiter, weiter und immer weiter. Bis ihr der Schlaganfall die Selbstbestimmtheit brutal unter den Füßen wegzog.
Helga war viel mehr als Regisseurin, Professorin und Dozentin. Sie war Vorbild und Inspiration für eine ganze Generation an FilmstudentInnen. Sie war auch eine Freundin und echte Lehrmeisterin. Und sie war eine der letzten zutiefst humanistischen Persönlichkeiten in einer Filmwelt, die zunehmend um Eitelkeiten kreist, und in der Haltung und Ethik immer unwichtiger werden.
Helga, liebe Helga, lebe wohl!

 

 

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„Radikal Käse"

Als ich in den ersten Jahren der Filmakademie Baden-Württemberg Studentin von Helga Reidemeister wurde, war die erste filmische Begegnung mit ihrer Arbeit der Film „Frauen in Schwarz" (Zoran Solomun/Helga Reidemeister). Sie lieh mir eine VHS-Kassette aus, ich sollte mir den Film anschauen. Eine Frage an die Frauen im Film war, nachdem man an ihrem Leid teilgenommen hatte, was Glück für sie ist. Diese Frage habe ich mir seither oft gestellt und denke dabei sehr oft an Helga.

Noch mehr beeindruckt haben mich die Filme „Von wegen ‚Schicksal'", „Mit starrem Blick aufs Geld" und „Lichter aus dem Hintergrund". Helga hat meine Diplomprüfung abgenommen. Noch immer trage ich hin und wieder die Kette, die sie mir aus Indien mitgebracht hatte. Der Kontakt ist nie abgebrochen. Ich habe sie die vergangenen Jahre immer wieder getroffen, auch im Krankenhaus in Spandau besucht und die letzten Jahre in Berlin-Wannsee. Oft zusammen mit unserer Freundin Nic Nagel. Helga konnte zuletzt nicht mehr für sich alleine sorgen und hatte Unterstützung. Auch wenn ihr mehr und mehr die Sprache abhanden kam, hatte sie fast bis zuletzt ihr vieldeutiges, verschmitztes Lächeln. Viele Momente verbinden mich mit ihr.

An der Filmakademie lernte ich einen Studenten der Filmmusik kennen und unser Wunschkind wurde ein richtiges Akademiekind. Im Dokumentarfilmunterricht saß unsere Tochter auf Helgas Schoß. Bei „Gotteszell" habe ich in der Produktion mitgearbeitet. Jedes Jahr habe ich Helga ein- oder mehrere Male besucht. Einmal war ich mit einer befreundeten Opernsängerin bei ihr, die ihr eine Arie schmetterte und Helga ein Grinsen ins Gesicht zauberte oder mit dem Schauspieler Robert Meller oder mit Nic oder alleine. Aber immer mit Kuchen. Und dann gab`s Kaffee dazu. Bis zuletzt blieb Helga auf ihre Art selbständig und eine Frau, die Vorstellungsgrenzen sprengte. Auch wenn wir über den Tod ihrer Tochter Rosa sprachen oder nur stumm Händchen hielten, war das zu fühlen.

Nun ist diese bemerkenswerte Frau von uns gegangen und was sie hinterlässt ist von unschätzbarem Wert. Helga hat ihren filmischen Blick schon früh auf Frauen gerichtet, als noch wenig von Frauenschicksalen gezeigt wurde.

Ich finde das „radikal Käse", dass du gegangen bist, möchte ich laut schreien und damit Astrid, die Tochter von Irene aus Helgas Film „Von wegen ‚Schicksal'" (1978/79) zitieren ...

In der Berlinale Retrospektive 2019 wurde weibliches Filmschaffen in Ost und West beleuchtet und Helgas Filme waren am Counter schnell ausverkauft, was mit einen roten Strich gekennzeichnet war. Sie lächelte, als ich ihr ein Foto davon zeigte.
Das wird immer bleiben!
Sabine Willmann mit lieben Grüßen von Olli & Zarah

 „Wir sollten nicht unvorsichtig sein, aber wir müssen bereit sein, Risiken einzugehen."
Diane Arbus (1923-1971), Fotografin und Fotojournalistin

 P.S.: Wie Nic Nagel war auch ich angefragt, auf das Containerschiff mitzugehen. Ich war den Verantwortlichen Anfang 5. Monat dann nur ein bisschen zu schwanger :-)

 

 

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 •  Eine Kämpferin für Gerechtigkeit
     Haus des Dokumentarfilms Stuttgart trauert um Helga Reidemeister

•   Thomas Schadt zu Helga Reidemeister im Deutschlandfunk .

•   Bei filmfriend findet sich eine kleine Kollektion ihrer Filme.

 

 

Einträge erfolgen via Mail an office@agdok.de

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