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Mit kleinem Besteck - Recherchekameras

vom 02.03.2017

Von Ute Casper.

Dem Wunsch vieler DokumentarfilmerInnen, sich über die Qualität kleiner Recherchekameras zu informieren, kam Petra Hoffmann (AG DOK WEST) mit einer AG DOK-Akademie jetzt erstmals nach: In Köln fand im Januar ein 3-tägiges Seminar statt, das von den Berliner Kollegen Helge Renner und Kameramann Börres Weiffenbach geleitet wurde.

Relativ preiswerte Fotokameras bieten die Möglichkeit, diskret auch dort zu drehen, wo das „große Besteck“ nicht erlaubt ist oder zu viel Aufmerksamkeit erregt. Mancher Dokumentarfilm wurde daher komplett mit kleinen Kameras erstellt. Sie dienen bei aufwendigen Vorhaben zur Erstellung von Rechercheberichten, die potentielle Geldgeber verlangen. Daraus ergibt sich der Anspruch, dass auch ein solches Material im späteren Film verwendbar sein soll, ohne qualitativ gegen die Bilder hochwertiger Modelle völlig abzufallen.


Soweit die Prämissen für eine Auswahl, die fünf Berliner AG-DOK Kameraleute um Felix Trolldenier nach einem ausführlichen gemeinsamen Kameratest quer durch alle gängigen Marken getroffen haben. (Hier die Testergebnisse.)
Die Ergebnisse dieses Tests waren die Basis des Kölner Seminars: Welche Vor- und Nachteile bieten die einzelnen Modelle, welches eignet sich für welche Dreh-Situation? Keine Kamera im Test kostete mehr als 4000 Euro - ohne Zusatzgeräte.

Die meisten erzeugen 4K bzw. UHD-Bilder, die sich in der Postproduktion in ein sehr gutes HD-Bild runterskalieren lassen, schwächeln allerdings bei der kamerainternen HD-Aufnahme. Ganz einfach zu handhaben sind die eingeschränkt ausgestatteten Kameras meist nicht. Gamma, Bitrate, Bittiefe, expose to the right - nur mit technischem Know-How gelingen gute Bilder, wie im Kölner Vor-Ort-Test festgestellt wurde.


Die TeilnehmerInnen hatten höchst unterschiedliche Vorkenntnisse: FilmemacherInnen, die selbst schon jahrelang mit eigenen Kameras unterwegs sind, trafen auf technisch Unerfahrene, die erst einmal das Geheimnis der richtigen Belichtung erkundeten. Erfahrene ProduzentInnen, die alle aktuellen Kameras bis in kleinste Details testeten, saßen neben AutorInnen, die sich bei einer Recherchekamera vor allem einen Automatikknopf wünschten.

Schon vorab hatten die Dozenten gewarnt: Das optimale Modell, das allen Ansprüchen gerecht werden könne, gebe es schlichtweg nicht. Einfache Handhabung, aber Schwächen bei der Lichtempfindlichkeit oder aber lichtstark bei sehr komplexer Bedienung oder aber lichtstark und einfache Bedienung aber schwache Akkus und etwas eingeschränkte Auflösung – irgendwas war immer. Dennoch hatten am Ende des gut besuchten Seminars viele ihre Lieblingskamera im Blick. Und einige waren dank des intensiven Austauschs mit den geduldigen Dozenten Börres Weiffenbach und Helge Renner auch technisch ein bißchen versierter geworden.




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