Willkommen bei Ihren persönlichen Einstellungen und Ihrem Profil

Über Ihr Nutzer-Profil lernen unsere Besucher Sie und Ihre Arbeit kennen. Es soll also toll werden! Hier haben Sie daher die Gelegenheit, allen zu sagen, wer Sie sind, was Sie machen und was andere über Sie wissen sollten.

Bitte geben Sie hier Ihre persönlichen Daten sorgfältig ein. Denn Sie sind die Basis für den Kontakt mit Ihnen sowie für die Verwaltung Ihrer Mitgliedschaft bei der AG DOK. Sie können dabei individuell entscheiden, welche Daten Sie öffentlich machen wollen und welche nicht.

Um mehr über die Funktionen und Nutzung der Webseite zu erfahren, helfen Ihnen die [Anleitungen]http://agdok.de/de_DE/mitglieder-hilfen zur Webseite.

Bei Fragen steht Ihnen die Onlineredaktion unter Telefon +49 69 623 700 oder unter webmaster@agdok.de zur Verfügung.

Weiterführende Funktionen & Werkzeuge

Auf der Mitgliederseite erhalten Sie mehr Informationen zu den unten gelisteten Funktionen und der Arbeit mit Ihrem AG DOK Account. Mit Klick auf eines der Werkzeuge verlassen Sie die Seiten der AG DOK und können weitere Dienst nutzen.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Ihre Firmendaten  //  Ein Firmenprofil für die Ausgabe auf der AG DOK Seite anlegen oder bearbeiten

Film Datenbank  //  Filmografie anlegen oder bearbeiten

AG DOK Postlist   //  abbonieren Sie den News-Channel des Netzwerks.

"Wo bleiben inhaltliche Tiefe und umfassende Durchdringung?"

vom 26.02.2018

Thorolf Lipp, Filmemacher und Vorstandsmitglied der AG DOK, zum schwierigen Stand von Dokumentationen bei ARD und Co. und die Bedeutung dokumentarischer Medien für die Demokratie.  

Dokumentarfilmer, die weniger als 10 Euro die Stunde verdienen und ein neuer ARD-Vorsitzender, der "eine Art Offenbarungseid" im Hinblick auf die Neuausrichtung des Programms abgegeben hat. So sieht es der Dokumentarist und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK).

Im zweiten Teil des Telepolis-Interviews (Erster Teil des Interviews: Öffentlich-Rechtliche: "Ein tendenziell zu einseitiges Programm") betont er die Bedeutung des nonfiktionalen Fernsehens für die Demokratie und findet, dass dokumentarische Medien "eine Art vertrauensbildender Kit" seien, "der unsere Gesellschaft" zusammenhalte. "Und wenn dieser Kit bröckelt, wenn Vertrauen erodiert, weil Menschen sich nicht ernstgenommen oder sorgfältig abgebildet fühlen, wenn Ihre Themen und Lebenswelten gar nicht mehr vorkommen, dann kann das auf Dauer nicht gut gehen", so Lipp weiter. Der Auftrag, den das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem habe, nämlich "Wirklichkeit so präzise und vielschichtig wie möglich abzubilden" lasse sich nicht, "halbherzig und zu Dumpingpreisen ausführen".

Um auf die finanzielle Situation einzugehen: Um welche Summen geht es, wenn ein Dokumentarfilmer mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten ins Geschäft kommt? Wie darf man sich das vorstellen? Wie viel Zeit wird veranschlagt? Was bleibt am Ende finanziell übrig, wenn es gut bzw. wenn es schlecht läuft?

Thorolf Lipp: Eine für alle Szenarien gültige Antwort auf diese Frage kann es nicht geben, dafür gibt es zu viele denkbare Konstellationen. Bei arte etwa gibt es feste Sätze für einzelne Programmplätze, die praktisch nicht verhandelbar sind. Demnach darf ich für eine im Ausland gedrehte Dokumentation von 45 Minuten Länge in der Regel zwischen vier und zehn bezahlten Tagen drehen und genauso viele Tage schneiden. Mittel für Vorab-Recherchen gibt es nicht. Das muss man sich mal vorstellen. Der Sender geht einfach davon aus, dass man Themen und Geschichten irgendwo aufschnappt, dann mal eben direkt hinfährt und losdreht.

Das vollständige Interview finden Sie hier ...

Erste Schritte zu Ihrer Präsentation / der OnePager

OnePager bearbeiten