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Journalismus

"Open Doku 2014" auf SPIEGEL.TV

vom 02.03.2014

Von Susanne Binninger.

Auch in der AG DOK werden zunehmend Verbreitungsmöglichkeiten für Dokumentarfilme jenseits des „klassischen Fernsehens“ diskutiert. SPIEGEL.TV erprobt mit dem Dokumentarfilm-Festival "Open Doku 2014" zum dritten Mal in Folge ein neues Format, in dem sechs frei produzierte Dokumentarfilme für eine begrenzte Zeit kostenlos, aber mit Werbeunterbrechungen als online-stream im Web zur Verfügung gestellt werden:

Bar 25
Berliner - ein Roadmovie ohne Auto
Festung Europa
Vierzehn
Weltklasse, Kreisklasse
Die Mondverschwörung

Alle Filme werden am Dienstag, den 4. März um 10 Uhr vormittags freigeschaltet und sind zwei Monate lang online zu sehen. In der ersten Woche wird täglich einer der Filme mit einem eigenen Artikel auf SPIEGEL.ONLINE präsentiert.

Anders als in den Jahren finden sich unter den ausgewählten Beiträgen neben Absolventenfilmen auch Produktionen, die bereits eine TV- und/oder Kinoauswertung durchlaufen haben. Das ästhetische und inhaltliche Spektrum der Filme ist breit und durchaus anspruchsvoll: Sport- und Jugendthemen, aber auch gesellschaftliche Brennpunkte wie Migration und Obdachlosigkeit. Formal reicht die Spannbreite von der Doku-Fiktion bis zur kommentarlosen Beobachtung.

SPIEGEL.TV erhält die Streaming-Rechte für die Auswertungszeit von zwei Wochen und bietet den Rechteinhabern dafür nach Abzug von Steuern und Vertriebskosten eine hälftige Beteiligung an den Werbeeinnahmen. In Ausnahmefällen ist wohl auch eine bescheidene Minimum-Garantie verhandelbar. Der wirtschaftliche Erfolg eines Films bemisst sich an den Klickzahlen, der Verweildauer der Zuseher, und der Auslastung der Werbeflächen: je nach Länge des Films (mindestens 25 Minuten) sind bis zu 12 Werbeunterbrechungen vorgesehen. Bei den Einspielern wird die Verweildauer des Nutzers belohnt; je länger man dabei bleibt, desto grösser werden die Intervalle zwischen den Werbepausen.

Keine Alternative zur konventionellen Verwertungskette

Interessant ist diese Vermarktung also nur für Projekte, die wie Absolventenfilme ausserhalb des Marktes finanziert wurden. Oder für Filme, die nicht als Auftragsproduktionen im buy-out Modus entstanden sind und andere Verwertungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft haben. Also eher als Ergänzung zu herkömmlichen Verbreitungswegen, nicht als Alternative. FilmemacherInnen, die ihre Filme bei „Open Doku“ präsentieren, müssen in Kauf nehmen, dass auch die Redaktion des Online-Festivals keinen Einfluss auf die Positionierung und den Inhalt der Werbung hat. Bei sensiblen Themen könnte das durchaus zu unerwünschten Effekten führen.

In jedem Fall aber generiert das „Open Doku“-Festival Aufmerksamkeit; SPIEGEL.ONLINE ist mit vier bis fünf Millionen Besuchern pro Tag ein extrem potentes Massenmedium im Netz und bewirbt das Festival wie auch die einzelnen Filme. Auf der Plattform selbst setzt man auf einen geleiteten audience flow, der vom einen zum anderen Film führt. Für SPIEGEL.TV als kommerziellem Anbieter ist das Festival ein weiterer Versuch sich im Netz als wichtige Plattform für Dokumentationen und Reportagen zu positionieren. Inwieweit sich das Unterfangen für Filmemacher lohnt, bleibt abzuwarten; nach Angaben des Konzerns haben sich beim zurückliegenden "Open Doku"-Festival insgesamt mehr als 300.000 Zuschauer die Dokumentarfilme angesehen, also im Schnitt pro Film 50.000 Zuschauer, bei einer durchschnittlichen Verweildauer von mehr als 35 Minuten. Ob das mit einer Präsenz beim „Open Doku“-Festival angeworfene virale Marketing durchschlägt, oder sich beispielsweise negativ auf andere Verwertungen wie den DVD-Verkauf auswirkt, werden wir im Falle der „Mondverschwörung“ von Thomas Frickel beobachten.

Open Doku 2014
Rückblick auf Open Doku 2013
Rückblick auf Open Doku 2012

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